Mit meinem kleinen Boot bin ich auf’s weite Meer geschwommen, hab‘ mich kreisend gedreht, die tiefsten Wellen mitgenommen. Die Ruder hab‘ ich stets verloren, schnell und meistens unbewusst, ich kannte das Ziel, doch den Weg dorthin, den hab‘ ich nicht gewusst.
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Tage
Manche Tagen sind bunt, andere grau; dann gibt es die, die dazwischen sind. Wir leben an allen Tagen, bunt oder nicht; dass ist so, weil mit jeder Farbe ein neues Bild beginnt.
Entschuldigungen und ihre Kultur
Aus dem Film „Love Story“, einer meiner Lieblingsfilme, stammt folgendes Zitat „Liebe bedeutet, niemals um Verzeihung bitten zu müssen“. Zunächst fand ich dieses Zitat befremdlich. Eigentlich bin ich der Ansicht, dass man sich bei Fehlern entschuldigen sollte. So habe ich es gelernt. Eine Entschuldigung soll dem anderen zeigen, dass man seinen Fehler einsieht und er„Entschuldigungen und ihre Kultur“ weiterlesen
Worte
Es sind selten die gesprochenen Worte, die entzweien; sie verletzen derweil, doch können reinigend wirken. Wie ein Sturm oder ein Gewitter. Die Worte, die man sich nicht sagt, sich nicht wagt auszusprechen, aus Angst vor Unverständnis oder Ablehnung, – diese Worte entzweien. Sie schaffen Distanz, „ganze Ozeane“ zwischen den Menschen. Man redet einander vorbei, verstrickt„Worte“ weiterlesen
Angesehen
Dann hast du deine Maske abgenommen, dass, was ich sah, war für mich wunderschön; du hättest sie nie tragen müssen, dich hab‘ ich immer so wie du bist ganz in Liebe angesehen.
Grenzen
Unsere „Soll“ oder „Muss“ Vorstellungen zu Menschen, Beziehungen oder Lebensläufen setzen uns nur Grenzen; im Geiste und im Herzen. Es ist wichtig, dass wir uns mit uns und den Menschen um uns herum wohl fühlen; Wärme mit ihnen verspüren, an ihnen wachsen und mit, aber auch ohne sie, glücklich sind. Trotz oder gerade wegen den„Grenzen“ weiterlesen
Zuhause
Dann sprach meine Seele zu mir: „Ich bin dein Zuhause, deine Ruhe, deine Kraft, deine Farbe und dein Licht; wenn du dich mit mir wohl fühlst, dann bist du ganz nah bei dir, denn du bist in dir selbst Zuhause. Überall.“
Da
Liebe – wie auch immer sie aussehen mag – für andere Menschen braucht keine großen Worte oder große Taten. Sie ist manchmal einfach da. Du kannst sie wahrnehmen und fühlen; in Momenten, in denen du mit diesen Menschen zusammen bist, in ihre Augen blickst oder ihr euch berührt – im Geiste oder körperlich. Manchmal wird„Da“ weiterlesen
Das Ende der Liebe
Wir schreiben, dichten und philosophieren über die Liebe. Wir denken oder grübeln über die Liebe nach und analysieren sie. Wir haben gelernt, uns selbst Probleme mit der Liebe zu schaffen; weil wir zu enge Vorstellungen von „Muss“ und „Soll“ im Kopf haben, weil wir wegen eigener Verletzungen und Unsicherheiten nicht mutig genug sind, Gefühle zu„Das Ende der Liebe“ weiterlesen
Groß
Es bedarf weder großer Gesten, noch großer Worte, damit etwas „Großes“ zwischen zwei Menschen beginnt. Es sind die leisen Töne und die kleinen Gesten – Dinge zwischen den Zeilen – die, wenn du sie „liest“, zu etwas wirklich „Großem“ führen können.
