In den Himmel wachsen

Sebastian sieht oft Rot. Er schreit dann in seinem Zimmer oder macht seine Spielsachen kaputt. In letzter Zeit nimmt sein Rot zu. In der Schule fällt er durch Streitigkeiten mit Klassenkameraden auf. Seine Eltern sind überfordert mit seinem Verhalten und schimpfen mit ihm. 

An einem Montag eskaliert Sebastians Rot im Deutschunterricht. Keiner will mit ihm die anstehende Gruppenarbeit machen. Er schreit und stampft mit dem Fuß auf. Dann beschimpft er seine Lehrerin als dumme Kuh, weil sie ihn für sein Verhalten tadelt. Daraufhin muss er das Klassenzimmer verlassen und wird zum Direktor zitiert. Dieser teilt Sebastian in einem Gespräch mit, dass seine Eltern informiert werden und er von heute an für drei Tage nachsitzen muss. In dieser Zeit soll er mit seinem Vertrauenslehrer Herrn Umut zusammenarbeiten, der bereits am Lehrerzimmer auf ihn wartet. Sebastian verlässt das Büro und sucht widerstrebend seinen Vertrauenslehrer auf. Herr Umut begrüßt ihn freundlich und fordert ihn auf, im angrenzenden Schulpark spazieren zu gehen. Beide laufen schweigend nebeneinander her, bis sie vor Baum stehen bleiben. „Was siehst du?“, fragt Herr Umut ihn. „Einen Baum? Was sonst?“ „Das ist das Offensichtliche, doch wie sieht der Baum aus?“ „Er hat einen weißen Stamm.“ „Was noch?“ „Im Weiß sind schwarze Flecken.“ „Aha. Ist das Alles?“ „Hmm, manche Flecken haben graue Punkte, andere sind mit Moos bedeckt. Zufrieden?“ „Sehr gut. Lass uns weitergehen.“ Nach einer Weile bleiben sie erneut vor einem Baum stehen. Herr Umut sieht ihn auffordernd ihn an. „Also der Stamm ist braun, dunkelbraun. Die Rinde hat einige rissige schwarze Stellen und ist an vielen Stellen mit Moos bedeckt.“ Siehst du, nun betrachtest du deine Umwelt genauer. Das ist wichtig.“ „Wieso?“ „Weil dir das helfen kann, ruhiger zu werden. Vor allem dann, wenn du selbst unruhig bist. Und wütend.“ „Wütend?“ „Ja, das was du heute im Unterricht gefühlt hast, nennt sich Wut.“ „Wut. Endlich habe ich einen Namen für mein Rot.“ „Rot?“ „Ja, so nenne ich meine Wut. Sie ist wie ein Feuer, das in mir brennt und irgendwann explodiert.“ Herr Umut nickt. „Ich möchte, dass du etwas zu Hause übst. Immer wenn du dein Brennen verspürst, möchte ich, dass du dich auf etwas anderes konzentrierst. Auf einen Gegenstand in deiner Nähe. Etwas, was du sehen kann.“ „Und dann?“ „Beschreibe ihn mit deinen Worten.“ „Hmm Ok. Ich glaube nicht, dass das was bringt.“ „Das werden wir morgen sehen. Die Zeit ist um. Lass uns wieder zurückgehen.“ Sebastian nickt und folgt seinem Vertrauenslehrer. Sie verabschieden sich am Schultor und er geht zu seinem Fahrrad, um nach Hause zu fahren. 

Auf seinem Heimweg denkt er über die Worte von Herrn Umut nach. Er ist also wütend. Aber warum? Wenn er das nur wüsste, dann hätte er weniger Probleme und müsste jetzt nicht nachsitzen. Als er in die Einfahrt einbiegt, stellt er fest, dass seine Eltern nicht zu Hause sind. Er schließt die Tür auf, legt seiner Sachen ab und geht in die Küche. Sein Essen steht auf dem Küchentisch. Sebastian bekommt keinen Bissen herunter und geht in sein Zimmer, um seine Hausaufgaben zu machen. Was seine Eltern später zu dem Vorfall in der Schule sagen? Als er mit seinen Übungen fertig ist, kommen seine Eltern nach Hause, Sie legen ihre Sachen ab und hören den Anrufbeantworter ab. Danach wird er ins Wohnzimmer gerufen und ausgeschimpft. Er soll sein Spielzeug abgeben und darf nicht Fernsehen. Sebastian rennt auf sein Zimmer und wirft sich aufs Bett. Alles in ihm brennt, seine Welt färbt sich Rot. Auf einmal erinnert er sich an Herrn Umuts Worte. Er versucht sich auf etwas zu konzentrieren; etwas, was ihm hilft sich von seinem Brennen abzulenken. Er blickt auf sein Kopfkissen und beschreibt es flüsternd. Er wird ruhiger. Dann gibt er seinem Rot Raum zu geben und benennt es. „Ja ich weiß, du bist wütend.“ Alles wird gut“, flüstert er. Sein Brennen schwächt ab und ihm fallen die Augen zu. 

Am frühen Morgen klingelt sein Wecker. Er macht sich für die Schule fertig und geht in die Küche. Seine Eltern sind bereits auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Tisch steht seine Brotdose. Auf einmal spürt er einen Kloß im Hals, der immer schwerer wird und schließlich in sein Herz rutscht. Schnell packt er sein Essen in den Schulranzen, verlässt das Haus und fährt mit seinem Fahrrad zu Schule. Dort angekommen schließt er sein Fahrrad ab und geht er zum Klassenzimmer. Er setzt sich auf seinen Platz und versucht dem Unterricht zu folgen. Doch er kann sich konzentrieren. Sein Kloß wird immer fester und nimmt an Schwere zu. Soll er später Herrn Umut davon erzählen? Nach Schulschluss geht er zum Lehrerzimmer, sein Vertrauenslehrer wartet bereits auf ihn. Sie gehen erneut im Schulpark spazieren. Nach den ersten paar Metern fasst sich Sebastian ein Herz und öffnet sich gegenüber Herrn Umut. Er erzählt ihm, was gestern Abend geschehen ist. „Du hast also deiner Wut einen Namen gegeben und sie gefühlt. Das ist toll.“ „Hmm mag sein, doch jetzt habe ich einen Kloß in meinem Hals und alles ist irgendwie schwer in mir.“ „Vielleicht bist du traurig?“ „Traurig?“ „Ja, so nennt man das Gefühl, dass du beschreibst.“ „Na toll. Da ist mein Rot besser. Ich will nicht traurig sein.“ „Das will niemand, doch alle Gefühle sind wichtig, weil sie uns etwas zeigen.“ „Und was?“ „Das erzählt uns die Stille.“ „Wie kann Stille erzählen?“ Lass uns weitergehen. Wir sind gleich da. Dann zeige ich es dir“ Herr Umut führt ihn zu einem freien Feld, auf dem er im Schneidersitz Platz nimmt. Sebastian ist verwirrt und blickt seinen Vertrauenslehrer fragend an. „Setz dich neben mich“ Zögerlich setzt er sich neben ihn. „Nun schließe die Augen.“ „Wozu?“ „Um die Stille zu hören.“ Sebastian schließt widerwillig die Augen. Sofort schießen ihm tausend Dinge durch den Kopf. Seine Gedanken wechseln so schnell, dass er ihnen kaum folgen kann. Mal brennt es ihm, mal ist alles ganz schwer. „Ich kann das nicht. Da ist so viel in meinem Kopf.“ „Das ist normal. Das geht uns allen so, wenn wir still werden. Lass deine Gedanken einfach kommen und gehen. Wie Wolken am Himmel.“ Sebastian gibt seinen Kampf gegen die Stille auf. Er lässt seine Gedanken wie Wolken ziehen und wird ruhiger. Nach einer Weile fühlt er sich warm und leicht. Hier in der Stille ist alles in Ordnung. Keine Eltern, die nie für ihn da sind, kein Zimmer, in dem er stundenlang allein mit seinen unzähligen Spielsachen sitzt. Er fühlt Leichtigkeit, wird eins mit allem und vergisst die Zeit. Schließlich holt ihn Herr Umut ins Hier und Jetzt zurück. Er soll bis 10 zählen, bevor er seine Augen öffnet. Danach machen sich beide auf den Rückweg. Währenddessen unterhalten sie sich über die Stille, die sie miteinander geteilt haben. „Also, nachdem sie gesagt haben, dass ich mir meine Gedanken als Wolken vorstellen soll, wurde es stiller und klarer in meinem Kopf. Ich habe weder Brennen noch Schwere in mir gespürt. Der Kloß in meinem Hals ist auch verschwunden. Alles war still und irgendwie leicht.“ „Das freut mich. Weißt du Sebastian, Stille ist ein Geschenk. Wenn wir wir still werden, können wir den Himmel in uns spüren. In diesem Moment gibt es nur Ruhe und Frieden.“ Sebastian nickt. „Wenn es doch immer so wäre“, sagt er. „Du kannst dir bewusst Momente schaffen, in denen es so ist. Immer wenn du dein Brennen oder deine Schwere spürt, siehst, schließe die Augen und nehme wahr, was in dir passiert. Dabei denk daran, dass die Gedankenwolken Kommen und Gehen, wenn wir ihnen nicht folgen. Du wirst sehen, dass alles klarer wird. Vielleicht verstehst du sogar, woher deine Schwere kommt?“ „Meinen Sie?“ „Das sehen wir Morgen. Es ist Zeit nach Hause zu gehen.“ Sie verabschieden sich am Schultor und Sebastian fährt auf seinem Rad davon. 

Auf dem Weg nach Hause denkt er über die Worte von Herrn Umut nach. Über die Gedankenwolken, die kurz auftauchen und wieder verschwinden. ist. Sind es seine Wolken, die ihn wütend oder traurig machen? Wenn er nur wüsste, was sie ihm sagen wollen. Wollte er etwas nicht fühlen? Sperrte er etwas aus? „Das ist aber auch kompliziert mit diesen Gefühlen“, sagt er. Er gibt das Grübeln auf und fährt weiter. Zu Hause angekommen, stellt er fest, dass er wie immer alleine ist. Seine Eltern sind noch auf der Arbeit. Er geht ins Haus, legt seine Sachen ab und geht in die Küche. Auf dem Tisch steht sein Teller, der mit Folie bedeckt ist. Plötzlich spürt er wieder den Kloß im Hals und die Schwere in ihm. Schlagartig vergeht ihm der Appetit. Er will nicht allein essen. Seine Augen werden feucht. Ihm wird alles zu viel. Er rennt in sein Zimmer, wirft sich aufs Bett und weint hemmungslos. Irgendwann ,beruhigt er sich wieder. Sebastian reibt sich die Augen und blickt um sich. Die weißen Wände starren ihn an und seine Gedankenwolken flüstern. Sebastian schließt die Augen und atmet. Seine Gedanken werden weniger, dann wird es still. Plötzlich wird es alles klar in ihm. Er sieht sich allein auf weiter Flur. Niemand ist beim ihm. Und zum ersten Mal fühlt er, was ihn wirklich bedrückt. Als er aus seiner Stille tritt, hört er, wie sein Vater nach Hause kommt. Sebastian geht nach unten, um ihn zu begrüßen. Er möchte sein Gefühl mit ihm teilen, denn er will nicht mehr wütend sein. Und auch nicht mehr traurig. Also fasst er all seinen Mut und bittet seinen Vater um ein Gespräch. Doch er wird auf später vertröstet. Sebastian spürt sein Brennen, er sieht Rot und schreit: „Nie bist für mich da. Du schimpfst nur mit mir. Mehr nicht. Das macht mich so wütend.“ Sein Vater starrt ihn entgeistert an. In diesem Moment öffnet seine Mutter die Tür. „Was ist denn bei euch los?“ „Frag deinen Sohn.“ „Sebastian?“ „Lass mich in Ruhe. Ich will nicht mit dir reden. Du bist genauso wie Papa. Du bist auch nie da. Ich bin euch doch sowieso egal. Ihr wisst gar nichts über mich. Nicht mal, wie es mir geht.“ Weinend rennt Sebastian in sein Zimmer und schlägt die Tür zu. Seine Mutter, die ihm nachkommt,versucht mit ihm zu reden. Er wiegelt ab und fordert sie auf, ihn allein zu lassen. Nachdem sie gegangen ist, zieht er sich seine Bettdecke über den Kopf und versucht sich zu beruhigen. So, wie er es von Herrn Umut gelernt hat. Es funktioniert nicht. Der Schmerz überrennt ihn. Ihm wird klar, was ihm Wut seine Wut sagen will. Er soll seine Traurigkeit fühlen. Sebastian lässt es zu. Es macht ihn traurig, immer allein zu sein. Mit allem; seinem Mittagessen, den Hausaufgaben und dem Spielzeug in seinem Zimmer. Sebastian wird ruhiger umso mehr er fühlt. Schließlich kuschelt er sich in seine Bettdecke, schließt die Augen und schläft ein. 

Am nächsten Morgen klingelt wie immer sein Wecker. Sebastian zieht sich an und macht sich für die Schule fertig. Als er die Küche betritt, erlebt er eine Überraschung. Seine Eltern sitzen am Tisch, der für drei Personen gedeckt ist. „Guten Morgen Sebastian.“ „Guten Morgen“, erwidert er leise. „Wir dachten, dass wir heute mal zusammen frühstücken.“ „Müsst ihr nicht arbeiten?“ „Heute mal nicht.“ „Aber (…). Ist es wegen Gestern? Es tut mir leid, ich hätte das nicht sagen sollen. Ich war nur so wütend und ja (…).“ „Du hast keine Schuld Sebastian. Wir müssen uns bei dir entschuldigen“, entgegnet sein Vater. Wir waren zu sehr mit uns selbst beschäftigt und haben dich viel zu oft allein gelassen. Das tut uns leid und ändert sich jetzt.“ „Wirklich?.“ „Ja. Jetzt lass uns frühstücken“, sagt seine Mutter. Sebastian nickt freudig. Seit langem schmeckt ihm das Frühstück mal wieder. Zusammen ist es schöner. Er lacht mit seinen Eltern und erzählt ihnen, was er bei Herrn Umut gelernt hat. Sie beschließen, gemeinsam zu üben, über ihre Gedankenwolken zu sprechen und besser aufeinander acht zu geben. Sebastian bemerkt, wie es in ihm kribbelt. Es fühlt sich so an, als ob er Brause gegessen hätte, die nun in seinem Blut Blasen schlägt. Er könnte die ganze Welt umarmen. Davon muss er später unbedingt seinem Vertrauenslehrer erzählen. Nach dem Frühstück fahren ihn seine Eltern zur Schule. Sie verabschieden sich liebevoll und sichern zum ihn später abzuholen. Sebastians steigt aus dem Auto und geht Richtung Schule. Dabei hüpft er und schwingt mit seinen Armen. Das Brausegefühl hält bis zum Ende des Schulunterrichts an. Er strahlt, lacht und redet mit anderen Kindern. Nach der Schule holt er Herrn Umut beim Lehrerzimmer ab. „Na da ist jemand aber glücklich.“ „Glücklich. Es gibt also auch dafür ein Wort. Wieder etwas gelernt. Ja, ich bin glücklich. Alles fühlt sich leicht an und es kribbelt in mir. Wie Brause, die man auf der Zunge hat.“ „Das freut mich Sebastian.“ „Mich auch. Gehen wir wieder spazieren?“ „Ja.“ Beide gehen wieder ihren gewohnten Weg, bis zum großen braunen Baum kommen und stehen bleiben. Sebastian betrachtet ihn lange, bevor er Herrn Umut von seinen Erkenntnissen berichtet. „Wissen Sie, ich habe gestern zuerst nicht alles verstanden was sie gesagt haben. Bis ich angefangen habe zu fühlen, was hinter meinen Wolken steckt. Dann habe ich alles verstanden. Alles wurde klar, die Wolken, die das Gefühl, vorher verborgen haben, waren weg. Ich habe begriffen, dass ich eigentlich nur traurig bin. Weil ich immer alleine bin.“ Er erzählt von den einsamen Mittagessen in der Küche und von den langen Stunden in seinem Zimmer. Schließlich berichtet er ihm vom Streit mit seinem Eltern und ihrem gemeinsamen Frühstück. „Das habe ich alles Ihnen zu verdanken.“ „Nein, dass hast du selbst geschafft. Ich habe dir nur den Weg zu dir selbst gezeigt. Du hast deine Gefühle zugelassen und ausgedrückt.“ „Ist es denn jetzt immer so. Also, dass ich mich so leicht fühle und mein Herz vom Brausegefühl tanzt?“ „Nein. Doch, dass muss es auch nicht. Schau dir den Baum an. Er hat Sonne, Wind und Regen erlebt. Sogar Schnee. Und er ist trotzdem Richtung Himmel gewachsen.“ Sebastian nickt. „Irgendwann will ich wie der Baum sein.“ „Das wirst du. Und denk immer daran, der Himmel ist nicht weit.“ 

Sterne

Allerlei

Entfremdung

Du bist – Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte meinen sie zu kennen. Doch ist sie wirklich nur eine Anhäufung von Zuschreibungen anderer?

Sie blickt in den Spiegel und verliert sich. Zwischen den Worten und Sätzen anderer, bleibt ihre eigene Stimme still. Nicht mal ein Flüstern ist zu hören. Sie ist sich fremd, sieht ihre Oberfläche, doch keine Tiefe darin. Doch wer ist sie, wenn alles wegfällt; die Worte und Sätze von Außenstehenden, die sie beschreiben und festlegen, auf etwas, was sie gar nicht sein will. Sie berührt ihr Spiegelbild, ein Hauch von Zärtlichkeit ergreift sie, es flüstert und sie sagt: „Ich bin.“

Liebe

Frühlingsträume

Allerlei

Mut

Himmel

Unter dem Himmel

Leben so weit

Blau zerfließt

trägt weiße Wolken in die Ferne

das Herz schlägt

Sehnsucht

und Träume fallen

in unsere Seelen.


Meer

am Himmel

das unendliche Blau

Leben in seiner Weite

Tagtraummoment.

Schmetterling

Der Schmetterling Puk schlüpft aus seinem Kokon und klettert auf ein Blatt. Seine Flügel sind verklebt. Er kann sie nicht öffnen, um ins Leben zu fliegen. Noch nicht.

Puk bleibt geduldig. Die Sonne trocknet seine Flügel, seine Zeit wird kommen. Das spürt er. Als Raupe hat er satt gefressen, sich verpuppt und ist zum Schmetterling geworden. Er wird fliegen. Puk glaubt an sich und seine Fähigkeiten.

Voller Vertrauen ruht er in sich. Dann kommt der Moment. Seine Flügel sind trocken. Er flattert zaghaft, dann hebt er ab. Höher und höher. Schließlich fliegt Puk davon. Ins Leben, das vor ihm liegt.


Schmetterlingskinder

wir verpuppen

Raupe im Kokon

die Liebe entdeckt, fliegt

insleben.


Die kleinen Hände

das weite Leben vor uns

fasst das Herz Liebe.