Der Schmetterling Puk schlüpft aus seinem Kokon und klettert auf ein Blatt. Seine Flügel sind verklebt. Er kann sie nicht öffnen, um ins Leben zu fliegen. Noch nicht.
Puk bleibt geduldig. Die Sonne trocknet seine Flügel, seine Zeit wird kommen. Das spürt er. Als Raupe hat er satt gefressen, sich verpuppt und ist zum Schmetterling geworden. Er wird fliegen. Puk glaubt an sich und seine Fähigkeiten.
Voller Vertrauen ruht er in sich. Dann kommt der Moment. Seine Flügel sind trocken. Er flattert zaghaft, dann hebt er ab. Höher und höher. Schließlich fliegt Puk davon. Ins Leben, das vor ihm liegt.
Schmetterlingskinder
wir verpuppen
Raupe im Kokon
die Liebe entdeckt, fliegt
insleben.
Die kleinen Hände
das weite Leben vor uns
fasst das Herz Liebe.
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