Schmerz

Du bist nicht bloß wütend, traurig oder unglücklich – du bist im Schmerz.

Erst wenn du in deinen Tränen badest, fast an ihnen ertrinkst, weil du in ihren Fluten untergehst, wirst du merken, wie dein innerer Schmerz verschwindet.

Dann tauchst du auf, holst tief Luft und schwimmst zu neuen Ufern.

Wenn-Dann

Wir sparen uns unser Glück auf oder knüpfen es an Bedingungen. Wir leben für irgendwann oder später und glauben, dass wir erst glücklich sind, wenn wir unsere Ziele erreicht haben:

Der Moment, der uns fühlen lässt, dass wir am Leben sind.

Unser Traumjob, der uns erfüllt und uns zum Erfolg führt.

Viel Geld, das uns grenzenlose Freiheit schenkt, mit der wir Erlebnisse schaffen können, die uns bereichern.

Der eine Mensch, der uns vervollständigt, uns bedingungslos liebt und glücklich machen soll.

Wir werden ewig dem einen Moment, dem Erfolg oder dem Geld hinterherlaufen, ohne jemals zufrieden zu sein. Wir werden immer den einen Menschen suchen, der uns glücklich macht und uns doch einsam bzw. ungeliebt fühlen anstatt vervollständigt oder erfüllt.

Doch leben ist immer jetzt; genau in diesem Moment. Wir werden niemals glücklich sein, wenn wir unser Glück an „wenn-dann“ Bedingungen knüpfen anstatt unser Leben zu schätzen und die kleinen Momente des Glücks zu genießen; indem für alles, was wir haben, dankbar sind und lieben – uns selbst, andere und das Leben.

Fokus

Wir dürfen entscheiden, welchen Gedanken wir Glauben schenken und welchen nicht.

Wir denken sowieso; sollten wir dann nicht unseren positiven Gedanken folgen, damit unser Leben an Qualität gewinnt?

Wir wollen an etwas glauben; warum glauben wir dann nicht an uns, an unsere Talente und Fähigkeiten, damit sich unsere Wünsche erfüllen?

Der Fokus unserer Gedanken und unseres Glaubens bestimmt, wie wir unser Leben gestalten und ob wir glücklich sind oder eben nicht. Wir dürfen entscheiden; jeden Tag aufs Neue.

Abc. Etüde: Einzigartig und liebenswert

Infos zum Projekt findet ihr hier: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2022/11/13/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-46-47-22-wortspende-von-blaupause7/

Wie immer gilt mein Dank Christiane, der Wortspenderin und allen Beteiligten des Projektes.

Halbherzig spielen wir unsere Rolle, die wir uns vermeintlich vom Außen oder von anderen aufzwingen lassen, um unser Ego zu belohnen.

Im Schauspiel des Lebens sind wir der Starke, die Liebe oder der Kämpfer, ohne zu wissen, wer wir ohne unsere Masken wirklich sind. Wir hinterfragen uns nicht, obwohl wir bemerken, dass wir unglücklich sind. Die Schuld suchen wir bei anderen oder im Außen, unsere Verantwortung für unser Glück geben wir ab.

Dabei ist es unsere Entscheidung, das Schauspiel aufzugeben und unser Ego hinter uns zu lassen, um mit ganzem Herzen zu sein, wer wir sind; ein wertvoller Mensch, der keine Rolle spielen muss, um einzigartig und liebenswert zu sein.

Spiegelbild

Die äußere Welt spiegelt lediglich deine erlernten Glaubenssätze und inneren Überzeugungen wider.

Alles fängt in dir an; dein Spiegelbild lacht dich erst an, wenn dein Inneres lächelt.

Wenn du das Außen also und dein Selbstbild verändern möchtest, ändere zuerst deine Annahmen über dich und die Welt.

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