Sterne

Allerlei

Entfremdung

Du bist – Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte meinen sie zu kennen. Doch ist sie wirklich nur eine Anhäufung von Zuschreibungen anderer?

Sie blickt in den Spiegel und verliert sich. Zwischen den Worten und Sätzen anderer, bleibt ihre eigene Stimme still. Nicht mal ein Flüstern ist zu hören. Sie ist sich fremd, sieht ihre Oberfläche, doch keine Tiefe darin. Doch wer ist sie, wenn alles wegfällt; die Worte und Sätze von Außenstehenden, die sie beschreiben und festlegen, auf etwas, was sie gar nicht sein will. Sie berührt ihr Spiegelbild, ein Hauch von Zärtlichkeit ergreift sie, es flüstert und sie sagt: „Ich bin.“

Liebe

Frühlingsträume

Allerlei

Mut

Himmel

Unter dem Himmel

Leben so weit

Blau zerfließt

trägt weiße Wolken in die Ferne

das Herz schlägt

Sehnsucht

und Träume fallen

in unsere Seelen.


Meer

am Himmel

das unendliche Blau

Leben in seiner Weite

Tagtraummoment.

Schmetterling

Der Schmetterling Puk schlüpft aus seinem Kokon und klettert auf ein Blatt. Seine Flügel sind verklebt. Er kann sie nicht öffnen, um ins Leben zu fliegen. Noch nicht.

Puk bleibt geduldig. Die Sonne trocknet seine Flügel, seine Zeit wird kommen. Das spürt er. Als Raupe hat er satt gefressen, sich verpuppt und ist zum Schmetterling geworden. Er wird fliegen. Puk glaubt an sich und seine Fähigkeiten.

Voller Vertrauen ruht er in sich. Dann kommt der Moment. Seine Flügel sind trocken. Er flattert zaghaft, dann hebt er ab. Höher und höher. Schließlich fliegt Puk davon. Ins Leben, das vor ihm liegt.


Schmetterlingskinder

wir verpuppen

Raupe im Kokon

die Liebe entdeckt, fliegt

insleben.


Die kleinen Hände

das weite Leben vor uns

fasst das Herz Liebe.

Gedankenteile