Das Ende der Liebe

Wir schreiben, dichten und philosophieren über die Liebe.

Wir denken oder grübeln über die Liebe nach und analysieren sie.

Wir haben gelernt, uns selbst Probleme mit der Liebe zu schaffen;

weil wir zu enge Vorstellungen von „Muss“ und „Soll“ im Kopf haben,

weil wir wegen eigener Verletzungen und Unsicherheiten nicht mutig genug sind, Gefühle zu zeigen und daher lieber weglaufen oder „einfach“ gar nichts tun,

weil wir oft zu stolz sind, den ersten Schritt zu machen,

weil wir zu bequem geworden sind, uns auf andere Menschen wirklich einzulassen.

Viel wichtiger als all das philosophieren, dichten oder grübeln ist es, die Liebe im Moment zu fühlen; in sich, mit anderen oder „seinem besonderen Menschen“.

Wir sollten mutig sein, indem wir anderen sagen und zeigen, dass wir sie mögen; dies ist nur möglich, wenn wir unseren Ängsten entgegen treten, Verletzungen aufarbeiten, unseren Stolz beiseite legen und unsere „Komfortzone“ verlassen;

auf diese Weise lernen wir, Liebe zu geben und zu empfangen.

Ein „Ich mag dich“ oder „Du bist mir wichtig“, zu Menschen, die man durch gemeinsame Momente schätzen oder lieben gelernt hat, kann immer ein Anfang sein; Grübeleien, Analysen und das Verlieren in eigene Verletzungen oder Bequemlichkeiten – weglaufen, gar nichts tun oder abwarten – verhindern Liebe oder beenden sie gar.

Es kann nichts ohne „Arbeit“ an sich oder „Mühen“ in Form von Taten wachsen oder gedeihen; auch die Liebe nicht.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

15 Kommentare zu „Das Ende der Liebe

  1. Ich denke Liebe wächst und gedeiht nicht, sie ist einfach da, wie die Zeit.
    Es scheint eine Sache der Wahrnehmung zu sein, wie bei der Zeit, ob sie lang oder kurz erscheint.
    In jedem Fall ist es gut zu Wissen, die Zeit und die Liebe sind ewiglich und immer da.

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      1. Wir leben in einer dualen Welt der Pole.
        Nach dunklen, grauen Tagen genießen wir das Licht, nach Kälte die Wärme.
        Manchmal sind lieblose Phasen nötig.
        Gebe es nur Licht, wären wir blind, erst die Schatten geben den Gegenständen Kontur.
        So ist es auch mit der Liebe.

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      2. Natürlich, in einer Partnerschaft sowieso; grundsätzlich auch. Nur muss es erst einmal dahin kommen. Und ich denke, dass geht am besten, wenn wir einfach im Moment leben, diesen genießen (auch die dunklen) sowie die dazugehören Gefühle (hier ebenfalls die dunklen) lieber mit dem anderen zu fühlen, anstatt über ein Soll zu grübeln, aus Angst wegzulaufen etc. Nur Licht, wie du sagtest, gibt es nicht; Schatten und Kälte gehören zum Leben dazu.

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    1. Mir geht’s eher darum, dass viele gar nicht mehr den Anfang wagen. Liebe ist zwar da, verschwindet aber auch irgendwann leider oder schwächt ab, wenn sie nicht gesehen, gefühlt und wie du auch sagtest wahrgenommen wird.

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      1. Womöglich sieht es jeder anders, ich frage mich dann oft, warum sehe ich dieses und jenes so und andere nicht.
        Manchmal ergeben sich daraus Erkenntnisse und Antworten über mich selbst, auf Fragen, die ich mir gar nicht gestellt hatte

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      2. Womöglich ist auch meine Ansicht nur ein Soll, danke für den Hinweis . Darüber denke ich noch einmal nach. 😊
        Das Liebe / Gefühle manchmal einfach da sind… Ja meine tatsächlich derzeit härtesten Kopfnüsse.. 😉
        Schönen Abend dir!

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    1. Ich würde nach heute sagen, Liebe ist etwas bedingungsloses Gefühl für sich (so sollte es sein), das Leben und Menschen; manchmal auch für Menschen, die es nicht erwidern. 🤷🏻‍♀️
      Die Kopfnuss von eben macht mir echt Gedanken..
      Liebe und Gefühle sind manchmal einfach da, erklären sich nicht. Manchmal beidseitig, manchmal einseitig, aber immer da in vielen unterschiedlichen Formen. Auch Freundschaft ist Liebe. Ich denke es gibt auch kein Soll in der Liebe, kein Muss; wenn man sein für sich passendes Gegenstück findet ist vieles möglich, wenn es beidseitig glücklich macht. Aber ich philosophiere schon wieder.. Schöner wäre es, sie in allen Formen zu erleben. Nun ja, mal sehen. Ich wünsche ist eine wunderbare Nacht. 😊

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