Grenzen

Unsere „Soll“ oder „Muss“ Vorstellungen zu Menschen, Beziehungen oder Lebensläufen setzen uns nur Grenzen; im Geiste und im Herzen.

Es ist wichtig, dass wir uns mit uns und den Menschen um uns herum wohl fühlen; Wärme mit ihnen verspüren, an ihnen wachsen und mit, aber auch ohne sie, glücklich sind. Trotz oder gerade wegen den grauen Tagen dazwischen.

Mit sich, seinem Leben zufrieden bzw. im Reinen mit sich selbst zu sein, egal wie sich der Lebenslauf gestaltet, sollte eine „Muss“ / „Soll“ Vorstellung sein. Oder Beziehungen zu führen, die beidseitig bereichern; mit Menschen die du liebst wie sie sind und die dich lieben wie du bist – ohne wenn und aber.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

5 Kommentare zu „Grenzen

  1. Eine schöne Vorstellung. Aber das vermutlich am weitesten verbreitete Problem, welches uns davon abhält, ist der Zweifel, ob wir selbst es wert sind, geliebt zu werden.
    Wer hat noch nicht erlebt, dass er selbst oder die eigenen Taten nicht gewünscht oder akzeptiert waren? Und gerade wenn es nicht eigenes Verschulden war, ist es besonders schlimm, weil man nicht nur dem Urteil sondern auch der Ursache ausgeliefert ist.
    Solche Situationen so „umzudefinieren“, daß sie einen positiven Sinn haben ist zwar fast immer möglich, aber meist alles andere als einfach.
    👍💚🤗

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    1. Ich weiß gut was du meinst… Aus Erfahrung. Ich glaube, dass man oft vergisst, dass dies nichts mit uns als Person zu tun hat. Weißt du wie ich das meine? Ich versuche mir das derzeit so verständlich zu machen. Manchmal funkt es halt nicht, also wenn wir uns von Partnerschaften reden. Manchmal gehen Freundschaften auseinander, weil man im Laufe des Lebens anders denkt..
      Letztlich ist Zurückweisung immer sehr schmerzhaft, aber es liegt dann nicht an uns als Person; weil wir gut oder schlecht sind. Gewisse Anteile in uns passen vielleicht nicht zum anderen, was wiederum mit den Erfahrungen des anderen zu tun hat oder mit Prägungen.
      Aber natürlich hilft einem das im Moment der Zurückweisung wenig den Schmerz zu lindern.

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      1. Ich verstehe gut, was Du meinst. Und so können wir nur weitergehen – jeder mit seinem Bündel auf den Rücken.
        Was bleibt ist die Hoffnung. Und der Glaube an einen Sinn.
        (Klingt jetzt sehr melancholisch, aber eigentlich ist das meine Erkenntnis aus der Geschichte…)
        🍀💚🌈

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  2. Hallo Madeleine. Zuerst brauche ich Ziele oder Perspektiven in meinem Leben. Damit meine ich nicht materielle Ziele (die sind sekundär). Z.B. wäre ein Ziel, zufrieden zu sein. Ich überlege, was ich brauche, um zufrieden zu sein, bewerte die Meilensteine und ordne sie so, dass ich die einfachen Meilensteine schnell erreiche und die komplizierteren später.
    Dann begebe ich mich auf meinen Weg diese Meilensteine zu erreichen. So ist bereits der Weg ein Ziel. So kann ich in Einklang mit mir leben, empfinde immer wieder kleinere Zufriedenheiten, die sich mit dem Zeitablauf summieren.
    Erst wenn ich auf meinem eigenen Weg bin, habe ich überhaupt erst die Chance, jemandem zu begegnen, der mit mir oder mit dem ich ein, mehr oder weniger, langes Stück Weg gemeinsam gehen kann. Vielleicht ändern sich dadurch die Meilensteine, die ich oder der Andere erreichen möchte. Allein, dass es jemanden gibt, der auf dem gleichen Weg oder einem nahen parallelen unterwegs ist, erzeugt schon ein Glücksgefühl und die Chance ist hoch, dass man mit dem Anderen eine größere Schnittmenge teilt. Vielleicht gelingt es sogar Freude und Leid zu teilen und die Freude dadurch zu verdoppeln und das Leid dadurch zu halbieren.
    Wenn wir also selbst auf unserem eigenen Weg mit den vielen Meilensteinen unterwegs sind, ergibt sich die Frage nach „Soll“ und „Muss“ nicht. Ich kann jederzeit meinen Lebenslauf korrigieren, wenn ich merke, dass mir noch zu erreichende Meilensteine nicht mehr so wichtig sind. Beziehungen und Menschen muss ich nicht ändern, weil ich ja mit mir zufrieden bin; daraus entsteht eine Gelassenheit, die Beziehungen und Menschen so sein lassen kann, wie sie sind. Sie sind ja bereits zufällig Teil meines Weges; allein das ist eine starke Bindung.
    So jedenfalls verstehe ich deinen Blogbeitrag.
    Liebe Grüße, Bernd

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