Vergeben: Bewusst leben und lieben

Wir verletzen und wir werden verletzt; meistens nicht aus Böswilligkeit oder, weil es an Liebe für den anderen fehlt.

Oft verletzen wir oder andere, aufgrund eines Mangels an Selbstliebe; es sind eigene Verletzungen des individuellen Ichs, die laut aufschreien, werden sie  unbewusst berührt.

Daher müssen wir lernen, bewusst zu lieben bzw. zu leben und in Liebe zu vergeben; uns selbst und andere(n). Denn die Suche nach Schuld oder nach Gründen für erlittene bzw. gefühlte Verletzungen befreit uns nicht, im Unterschied zur bewussten Vergebung, als ein Akt der Liebe.

Wer bewusst vergibt, wird lernen, das Verletzungen heilen, wenn das individuelle Ich trotz allem geliebt wird; ohne Grund und ohne Suche nach Schuld, einfach weil es ist.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

7 Kommentare zu „Vergeben: Bewusst leben und lieben

  1. Das hieße aber, dass der Mensch in der Selbstliebe sich konkret und komplett wiedererkennt. Das ist nicht möglich, denn das Gewissen gibt keine Ruhe, das Wissen um die eigene Unzulänglichkeit, vergangene wie gegenwärtige.
    Wir müssten vollkommen sein. Weil wir es nicht sind, neigen wir dazu, die Schattenseiten unserer Psyche im Anderen festzumachen. Diese Seiten sind nicht liebenswert.
    Wir können uns bewusst darüber hinwegsetzen – und vergeben, aber Liebe ist es nicht. JL

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    1. Daher die Bewusstheit darüber, die auch hinterher möglich ist. Man kann immer die Fassung verlieren, sich im Schatten verlaufen, solange man wieder zu sich zurückfindet. Schatten ist nun mal ebenso da wie Licht, doch darüber kann man sich ebenso bewusst sein. Vielleicht liebt man die Schatten nicht, kann sie aber in Liebe ansehen; bei sich selbst und sich bei anderen.

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  2. Mag sein, Lene, das hieße aber, sich mit dem „Menschlichen, allzu Menschlichen“ zufrieden geben. Aus meiner Sicht wird das Leben dann langweilig, fällt in sich zusammen. JL

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  3. Oh, ist das wieder gut und heilsam, wahr und schön!
    Wer das nicht nur denkt und schreibt, sondern auch tut, kann viel zum inneren Frieden beitragen.
    Außerdem stimmen solche „Wahrheiten“ mit allen wahren „Weisheitslehren“ überein, nur immer wieder neu und echt empfunden und mit jeweils immer neuen, lebendigen Wioten formuliert.🙏❤💓💔💕💖

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