Auf der Suche nach uns selbst wandern wir durch Herzen anderer, streifen ihre Seelen, bis wir bereit sind, uns selbst zu lieben, in uns Heimat zu finden. Und erst dann können wir im anderen ankern, selbst ein Hafen für ihn sein; wir müssen ihn nicht mehr lieben, um uns in ihm zu erkennen oder zu„Auf der Suche“ weiterlesen
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Poesie
Die Kunst der Liebe besteht nicht darin, sich auf den ersten Blick zu erkennen; vielmehr darin, sich nicht in Ängste, alte Verletzungen oder in sein Ego zu verlieren, damit durch einen zweiten Blick in die Seele des anderen die wirkliche Poesie von Liebe beginnen kann.
Frage
Ich schau‘ dich an, muss nichts suchen oder finden, um zu erkennen, wer du tief im Innren bist und mein Herz fragt, willst du mit mir wachsen, vielleicht auch heilen, um zu fühlen, was Liebe wirklich ist.
Liebe
Wir fallen, ohne Masken, hüllenlos, in das pure Sein des anderen, bis auf seinen Grund und erkennen, wer oder was wir wirklich sind: Liebe.
Mondscheinlicht
Ich seh‘ dein Gesicht, im Mondscheinlicht, deine Schönheit spiegelt sich, ich frag‘ mich, wieso siehst du nicht, wie viel Liebe aus dir spricht.
Funken
Es war der Moment, den man Liebe nennt – was ich in dir fand, hab‘ ich in mir erkannt: Ein Funken meines Ich’s, glitzerte in deinem Dich.
abc.Etüden – Masken –
Mein Beitrag zur aktuellen Runde; Danke an alle Organisatoren und Mitstreiter. Informationen zum Projekt findet ihr unter dem Link: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/10/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-40-41-21-wortspende-von-umgebucht/ Sie stand vor dem Spiegel und erkannte sich nicht. Ihr Gesicht war bleich, ohne Züge, fast maskenhaft. Sie strengte sich an, eine Gefühlsregung in ihrem Gesicht zu erkennen, doch es gelang ihr nicht. Es blieb„abc.Etüden – Masken –“ weiterlesen
Blicke
Du schaust mich an, siehst mein Gesicht, Blicke verraten, du erkennst mich nicht. Du weißt nicht, wer ich bin oder, ob meine Träume farbig sind – drum schau‘ mich an, doch nicht ins Gesicht, blick‘ in mein Herz, dann erkennst du mich.
Alles
Alles, was ich meinem Gegenüber schenken kann, ist ein Platz in meinem Herz und einen Farbsplitter meiner Seele. Ein Herz, mit schwarzen Flecken und feinen Rissen; das dennoch aufrichtig liebt. Eine Seele, mit dunklen Ecken und scharfen Kanten; die aber dennoch bunt, warm und mitfühlend ist. Es sind meine größten Reichtümer, eben alles, was ich„Alles“ weiterlesen
Friere
Es ist nicht so, dass ich mich einsam fühle, nur in Nächten manchmal friere; dann frag‘ ich mich, ob ich dich jemals find‘, ob meine Hoffnungen vergebens sind, nach einem Du, das mein ich erkennt – und meinen Namen des Nächtens nennt.
