Ich weiß noch, wie du mir von deinem Kummer erzählt hast. Du warst traurig, weil dich der Mensch, in den du dich verliebt hattest, auf den rosa Wolken alleine hat sitzen lassen. Die Schuld hast du bei dir gesucht, nicht bei ihm. Du hast dich gefragt, was du anders hättest machen können und warum er dich „alleine“ gelassen hat; einfach so, obwohl du selbst seine dunkelsten Seiten akzeptiert hattest. Du sagtest, dass du dich niemandem mehr öffnen kannst und, dass es sich nicht lohnt, jemandem sein Herz, seine Liebe, zu schenken.
Ich sagte dir, dass es mir leid tut, dass du auf jemanden getroffen bist, der mit deinem Herz, deiner Liebe, nicht umgehen konnte. Manchen Menschen können nicht bedingungslos lieben. Sie haben entweder Angst oder eine verletzte Seele; es war nicht deine Schuld. Niemand hatte Schuld, manchmal schaffen es zwei Menschen nicht, gemeinsam einen Himmel aufzubauen; diesem steht zu viel entgegen, trotz beidseitiger Gefühle. Ich bat dich darum, die Liebe nicht zu verteufeln, dein Herz nicht zu verschließen, damit du weiter an die Liebe glauben kannst.
Irgendwann wirst du auf einen Menschen treffen, der dich auf diesen rosa Wolken nicht alleine sitzen lassen wird. Jemand, mit dem aus diesen rosa Wolken ein gemeinsamer Himmel entsteht, der selbst Gewitterwolken oder Stürmen standhält. Er wird keine Angst haben, sich dir zu zeigen oder seine Gefühle zu äußern. Auch nicht, Verantwortung für sich, dich oder euch zu übernehmen. Er kann mit deinem Herzen, deiner Liebe umgehen und ist bereit dazu, sich ganz auf dich einzulassen.
Das alles wird aber nur eintreten, wenn du weiter an die Liebe glaubst. Lass dein Herz weiter offen, damit du diesen Menschen, wenn du auf ihn triffst, auch erkennen kannst.
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