Liebe hat viele Gesichter; sie ist etwas Indivuelles zwischen Menschen, die ihre eigenen Ausdrucksweisen von Nähe, Geborgenheit und Wärme finden.




Gedichte, Gedanken, Texte
Liebe hat viele Gesichter; sie ist etwas Indivuelles zwischen Menschen, die ihre eigenen Ausdrucksweisen von Nähe, Geborgenheit und Wärme finden.




Liebe benötigt kein Ego oder einen Grund, um da zu sein, da sie einfach ist.
Sie fragt weder nach einem „warum“ noch nach einem „wieso“, sie sagt einfach „ich bin“.
Daher ist es unsere Entscheidung, ob wir Liebe bewusst wahrnehmen wollen, um sie zulassen, annehmen und anderen schenken zu können.
Informationen zum Projekt findet ihr hier: https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2021/09/03/einladung-zur-impulswerkstatt-september-oktober-2021/

Das Karussell im Kopf steht niemals still,
zweifelt, denkt, es möcht‘ und will.
Und selbst wenn es ruht, denkt es erneut,
meist ans Gestern, oft nicht ans Heut‘.
Liebe verändert immer unser Inneres; wir sind nicht mehr dieselben Menschen wie zuvor.
Auch wenn Liebe schwindet, bleibt sie als Energie erhalten; wir tragen sie für immer in unserem Herzen, geben sie an andere weiter und formen uns als Menschen neu.
Daher ist Liebe auch unendlich und verschwindet letztlich nie.


Informationen und Regeln zum Projekt findet ihr hier: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/09/05/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-36-37-21-wortspende-von-ludwig-zeidler/

Danke an Christiane und alle Beteiligten.
Sie war für ein paar Tage ans Meer gefahren, um abschalten zu können. Es wehte ein leichter Wind, sie fühlte sich frei; ein Gefühl, das sie lange nicht verspürt hatte.
In letzter Zeit kam es ihr so vor, als sei sie in einem Moor aus Schlamm und Schlick gefangen. Dabei hatte sie alles, was man sich wünschen konnte; einen tollen Job, einen wundervollen Partner und Freunde, auf die man sich verlassen konnte. Sie verstand sich selbst nicht und schämte sich für ihre Undankbarkeit. Nun war sie hier, mit sich selbst, um herauszufinden, weshalb sie sich so befangen fühlte.
Während ihres Spaziergans erblickte sie einen Leuchtturm aus der Ferne. Als Kind hatte sie Leuchttürme geliebt; mit ihrem Licht war sie in weit entfernte Länder mit Elfen und Kobolden gereist. Die Erinnerung an ihre Kindheit vermittelte ihr ein Gefühl von Leichtigkeit, weshalb sie beschloss, dem Leuchtturm weiter entgegen zu laufen. Plötzlich stieß sie gegen einen harten Gegenstand; vor ihr lag eine grüne Flasche. In ihr befand sich ein Zettel, der ominös auf sie wirkte. Sie holte ein Taschentuch aus ihrer Jeans, um ihre beschlagenen Brillengläser zu putzen. Dann öffnete sie die Flasche und holte den Zettel heraus; auf ihm stand „Nimm‘ dir Zeit, für’s glücklich sein“.
Auf einmal wusste sie, was ihr fehlte; das Gefühl, das man als Kind verspürt hatte: Einfach nur sein zu dürfen, ohne ständig Verpflichtungen nachgehen zu müssen oder inneren Druck zu verspüren, es allen recht machen zu müssen. Jede Minute ihres Lebens war verplant gewesen, es blieb keine Zeit mehr, sich treiben zu lassen, um den Moment zu genießen.
Bevor sie wieder in ihre Pension ging, warf sie die Flasche zurück ins Meer, einfach so, ohne darüber nachzudenken; sie gab dem Moment, ihrem Gefühl nach, ihr Glück mit anderen zu teilen.
Wenn ich geh‘, dann falle ich, wie Sternenstaub auf dein Gesicht
und ich hab‘ keine Angst, zweifle auch nicht, leb‘ ich doch weiter, in deinem dich.
Barfuß lauf‘ ich durch die Wiesen, Glück und Frohsinn werden eins,
tanzend sing‘ ich Wolkenlieder, wieg mich in der Leichtigkeit des Seins.
Mein erster Beitrag zur aktuellen Runde, zu folgendem Bild:

Infos zum Projekt findet ihr hier:
Selbst, wenn wir einmal nicht in dieselbe Richtung blicken, uns die Worte füreinander fehlen, werde ich niemals damit aufhören, nach dir Ausschau zu halten; Brücken aus Liebe für dich zu bauen, auf denen du in deinen Schritten den Weg zurück zu mir findest.
