Ich möcht‘

Behutsam möcht‘ ich dein Herz öffnen, deiner Vorsicht zart begegnen; möcht‘ dich im Ganzen sehen, ohne Panzer, dich erfassen, nicht durchdringen. Geduldig möcht‘ ich dich entdecken, deiner Angst sorgsam entgegnen; möcht‘ dich vollends lieben, ohne Muss, dich sanft wiegen, doch niemals dich zur Liebe zwingen.

Mein Herz

Könnte man in mein Herz sehen, würde man all die blauen Flecken und Narben entdecken; meistens kam ein neuer Fleck hinzu, wenn ich mich jemandem geöffnet habe. Mein Herz kann sich nicht mehr „schnell“ öffnen; es ist vorsichtig geworden, braucht Zeit, Vertrauen und Geduld. Oft hat mein Gegenüber weder etwas von dem einen noch von„Mein Herz“ weiterlesen