Firlefanz, abstrus, Schutz
Unser inneres Kind will Firlefanz treiben; barfuß über Stock und Stein laufen, um zu fühlen: Alles was ist, in uns und um uns –
die Freude am Leben, jeder Moment ein Staunen über die Wunder, die sich zeigen. Im Kleinen und im Großen, schlagen unsere Kinderherzen, ohne Angst oder Zweifel:
Niederlagen werden zu Herausforderungen; hinfallen, aufstehen, weitermachen und sich ausprobieren, selbst wenn es abstrus auf andere wirkt und keinen Sinn ergibt. Hauptsache wir glauben an uns.
Der Schutz vor der Härte eines Erwachsenenlebens: Ein Zugang zum eigenen inneren Kind, das an Märchen glaubt und bedingungslos liebt; sich selbst und das Leben.
„Was ist das für ein Firlefanz?“, fragt sie. „Eine Autorennbahn. Als Kind habe ich es geliebt, die Autos zu beschleunigen und über Schanzen springen zu lassen.“ Sie schüttelt ihren Kopf: „Das klingt abstrus; du bist erwachsen. Reparier lieber den Tisch. Es gibt genug zu tun.“ „Eben“, antwortet er. „Immer muss ich etwas; mit meinen Autos habe ich einfach mal Spaß und bin. Hast du es mal ausprobiert? Komm wir fahren um die Wette.“
Zehn Minuten feuern sich beide an. Ihre Aufgaben sind vergessen; Kind sein, der beste Schutz, um sich an das zu erinnern, was wirklich im Leben zählt: Freude.
