Denken

Alles ist, bis wir es denken.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

25 Kommentare zu „Denken

    1. Schöner wäre es wohl manchmal, wenn man es (was auch immer es ist) einfach sein lassen würde, wie es ist. Nach dem Denken folgt oft die Bewertung, danach ist es nicht mehr das, was es im seinem reinen Sinn war.

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      1. Mein Gedanke dazu:
        Dann denke nochmal über Dein denken.
        Dann ist es Dein Denken, das nicht mehr ist, wie es war.
        Ggf. solange, bis „es“ wieder „frei“ ist, also ohne Wertung…
        👍🍀🤗

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      2. Ich persönlich glaube (heute):
        Wir sind immer die beste Version unseres Selbst.
        Aber wir entwickeln uns auch ständig weiter.
        Und so sehen wir unser heutiges Selbst morgen vielleicht nicht mehr als die bestmögliche Version von uns selbst an, weil uns unser morgiges Selbst ja wieder als das beste erscheint. Aber wir sind immer gut und richtig, genau so wie wir in dem Moment sind. Besser geht vielleicht immer, aber dann sind wir es nicht mehr selber, sondern nur ein Ideal, welches mit uns nicht mehr viel zu tun hat – ein Bild, welchem wir nacheifern, und welches nur dazu dient, dass wir an uns selber zweifeln…
        (Der Zweifel ist gut und richtig, aber er ist nur ein Lehrer, der uns dazu anhält, uns weiterzuentwickeln – nicht weniger, aber vor allem auch nicht mehr.)
        👍🍀🤗

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      3. Ja, da hast du recht, von Sekunde zu Sekunde. Ich glaube, weil ich viel zur Thematik Wahrnehmung erarbeitet habe, fällt es mir nun mehr auf. Es bringt nur wohl nichts, sich darüber aufzuregen / sich darüber zu ärgern, weil unser Selbst im nächsten Moment schon wieder ein anderes Ist. Und anstatt sich mit Härte zu bestrafen ist es besser anzuerkennen, dass es auch Momente gibt, in denen man wieder in seine alte Wahrnehmung abrutscht. In diesem Fall in Zweifel. 🤗🍁

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      4. Ich glaube, wir rutschen immer wieder neu in den Zweifel. Mit jeder Entscheidung lassen wir den Zweifel hinter uns – zumindest für den Moment. Im nächsten Moment kommt dann nur die Frage, ob wir uns richtig entschieden haben? (Hätte ich mich besser entscheiden können, nachdem ich mich jetzt entschieden habe…?) Dieser Zweifel kann erst kommen, wenn wir uns entschieden haben.
        Wir sind also in keinem Moment falsch oder unzulänglich. Wir zweifeln nur immer wieder an uns selbst – an unserer Vergangenheit. (Meist so, wie wir es gelernt haben…)
        🍀💚🤗

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      5. Ja, da hast du recht. Aber damit habe ich meinen Frieden gemacht. Man denkt oft, hatte ich mal so oder so, ohne zu wissen, ob es besser gewesen wäre.

        Ich meine das Bewusstsein über einen Selbst, Verhalten wegen anderen und so. Mittlerweile bemerke ich es stark, wenn ich abrutsche, ohne es zu wollen, da mich alte Monster rufen. 🤗🍁🖤

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      6. Ich vermute (und fürchte), da hast Du jetzt den eigentlichen Punkt genannt: „…alte Monster rufen.“
        Nur: Wie damit umgehen?
        Eine pauschale Antwort habe ich auch nicht. Ich versuche, die „alten Monster“ als das anzunehmen, was sie für mich sein sollten: Lehrer, welche mich weiterbringen in meiner Fähigkeit, die Welt und mich selbst besser zu erkennen und zu verstehen – damit ich wenigstens die zukünftigen Entscheidungen besser treffen kann…
        🍀💚🤗

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      7. Ich glaube ja, dass die Bewusstheit darüber der erste Schritt ist. Dann das Fühle und schließlich die Akzeptanz, die dazu führt, dass sich das Gefühl auflöst. Was meinst du?

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      8. Ich weiß nicht, ob sich das Gefühl wirklich völlig auflöst. Es basiert auf einer Erfahrung, welche Du einmal gemacht hast – sie ist Teil Deines Lebens und damit Teil Deines Wesens. Aber welche Bedeutung das Gefühl für Dich hat, das kann Dich ändern, vielleicht sogar um 180 Grad drehen.
        Die Änderung der Bedeutung kommt aus dem Bewusstsein. Und die Wirkung sollte die Verbesserung Deiner Fähigkeit sein, mit der Welt und wie sie in Dein Leben hineinwirkt umzugehen.
        Alle Intelligenz nützt nichts, wenn das Gefühl uns die falschen Informationen liefert. Unser Gefühl ist die „Zusammenfassung“ aller Sinneseindrücke, innen wie außen. Ohne unser Gefühl können wir keine Entscheidungen treffen…
        🍀👍🤗

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      9. Ja, Auflösen war denke ich der falsche Ausdruck;vielmehr ist es wichtig, loszulassen. Neben dem Bewusstsein ist bestimmt auch die Arbeit mit dem Unterbewussten wichtig. Ich habe gelesen, dass der meiste Teil unterbewusst gedacht und gefühlt wird. Und dann ist es so, wie du sagtest: Mit der Welt um einen herum umgehen zu können. 🖤🤗

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    1. Ist auch sehr um die Ecke; für mich bedeutet es, dass Dinge nur solange sind wie sie sind, bis wir sie denken und damit bewerten.

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