Sterne

Wir sind Sterne, die auf die Erde fallen, um für eine gewisse Zeit zu leuchten; bis wir verglühen und wieder in den Himmel steigen dürfen.

Doch wir leuchten weiter – für das Leben, die Liebe und für andere; vor allem für die Menschen, die abends in den Himmel schauen, um sich neuen Mut zu wünschen.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

7 Kommentare zu „Sterne

  1. Sehr schönes Bild für den Kreislauf unseres Lebens, Lene! Dennoch quält mich der Wunsch, über diesen Himmel hinauszukommen. Und ich denke, es ist machbar, nicht mehr auf diese Erde zurückzukehren.

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    1. Ich denke, es gibt einen Weg für das von Dir angestrebte Ziel. Im Hinduismus wird versucht, diesen Weg zu beschreiben: „Handeln (Dienst) im Gottesbewußtsein“ (versuch einer Wiedergabe in christlicher Diktion) – ohne eine genaue Beschreibung, wie dieses Handeln tatsächlich funktioniert. Alternativ werden diverse Rituale angeboten.
      Bei genauer Betrachtung führt dieser Weg aber genau durch das Leben (ggf. viele Leben) mit allen Höhen und Tiefen. Nichts kann dabei einfach ausgelassen oder übersprungen werden. Am Ende erfolgt die „Erlösung“ durch uneingeschränktes Annehmen von allem was ist – auch, und vor allem von den Aspekten des Lebens, die wir nicht wollen. Man könnte es auch „bedingungslose Liebe“ nennen. (Soweit mein Verständnis.)
      🍀💚🌈

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      1. Ankordanz, danke für deinen ausführlichen Kommentar!
        Bisher praktiziere ich den beschriebenen Weg, insofern ich mich auf jede Situation „innerlich“ einlasse, wobei ich Entscheidungen treffe, ob ich mir Meinungen, Botschaften eines Menschen bzw. fremde Situationen zu Eigen mache. Anders kann es für mich momentan nicht gut ausgehen, es sei denn, ich ließe mich in ein untragbares allgemeines Harmoniegefühl der Glückseligkeit mit jedem und mit allem fallen, was mir unsinnig und sogar gefährlich für das Seelenheil erscheint.
        Das Ich kommt ja bekanntlich mit vielen Menschen und Situationen zurecht, die Seele jedoch nicht.

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      2. Nach meinem Verständnis geht es eigentlich nur um die innere Haltung – gleich, was um uns herum passiert.
        Vielleicht hilft Dir die Geschichte weiter, die ich unter dem Begriff „Ochsenzyklus“ kenne ( https://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Ochse_und_sein_Hirte ).
        Die von Dir etwas überzogen beschriebene Art des Umgangs mit den Menschen und der Welt in „Harmonie“ ist eine „natürliche“ Folge der inneren Entwicklung, so wie sie sich im letzten Bild des Zyklus zeigt. Es nützt also nichts, sich eine solche Haltung selbst aufzuzwingen. In diesem Sinne stimme ich mit Deiner aktuellen Haltung völlig überein. Wichtig sind die Schritte vorher (beschrieben in den Bildern vorher).
        🍀👍🌈

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  2. Zunächst tausend Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort, Ankordanz! Das Bild vom Hirten und dem Ochsen scheint in der Tiefenpsychologie C. G. Jungs seinen Niederschlag in der westlichen Anthropologie gefunden zu haben.
    Weil ich mich als Künstler sehe, meinetwegen Dichter, kann mir mein Umfeld nicht gleichgültig sein. In diesem Sinne lege ich tatsächlich regelmäßig einen Stopp ein, für mich selbst, für das Thema dieser Welt, die Kanten hat und Kante von uns braucht.
    Sollte ich den Ochsen eines Tages „loslassen“ können, aber ich denke, so weit bin ich längst, wird es mir Spaß machen, der Welt regelmäßig eins überzubraten. Das ist mein Ziel, die Worte, die aus jener Mitte kommen, lassen Gebirge einstürzen, und Regierungen …
    Als Künstler kann es für mich momentan nur zwei Gruppen geben, diejenigen, die unsere Gesellschaft in den Blick nehmen und sich authentisch „engagieren“ von der Bohemien-Gruppe zu unterscheiden. Letztere im Endloskreisen um die eigene Befindlichkeit begriffen, Stichwort „grandioses Selbst“.
    Wie gesagt, ich möchte eine künstlerische Position einnehmen, weder bin ich Priester, noch Buddhist, noch Dalai-Lama-Fan.
    Viele herzliche Grüße, JL

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