Ich möcht‘

Behutsam möcht‘ ich dein Herz öffnen, deiner Vorsicht zart begegnen; möcht‘ dich im Ganzen sehen, ohne Panzer, dich erfassen, nicht durchdringen. Geduldig möcht‘ ich dich entdecken, deiner Angst sorgsam entgegnen; möcht‘ dich vollends lieben, ohne Muss, dich sanft wiegen, doch niemals dich zur Liebe zwingen.

Tore

Verletzte Herzen lassen sich oft ungern lieben. Ihre Tore bleiben meist verschlossen, öffnen sich nur für kurze Zeit, einen Bruchteil von Sekunden; einen Spaltbreit, um bei Gefahr schnell wieder schließen zu können. Will man behutsam diese Tore passieren, schließen sie sich sofort wieder; die Angst der Herzen ist zu groß. Letztlich wissen diese Herzen nicht,„Tore“ weiterlesen

Du

Liebes zukünftiges Du, wenn wir uns treffen, dann möchte ich kein „vielleicht“ für dich sein; auch nicht ein „mal sehen“. Ich möchte von Anfang an ein „Ja“ für dich sein, ein „Ich mag dich“; so, wie du es für mich sein wirst. Du musst mir nichts versprechen; vor allem nicht, mich niemals verletzen zu wollen.„Du“ weiterlesen

Herz

Ein Herz fragt nicht, wen es lieben soll oder darf; es liebt von sich aus, frei und bedingungslos. Menschen, Orte und das Leben. Das ist Liebe; sie ist einfach da, ohne Zwang ergibt sie sich, fern von jeglicher Kontrolle oder zu erfüllenden Bedingungen. Wir können diese Liebe spüren; in uns, in anderen, im Leben selbst„Herz“ weiterlesen