Aus dem Schlamm bin ich erwachsen. Meine Wurzeln, fest in ihm verankert, haben Kraft aus ihm gezogen. Erste Knospen haben sich gebildet; sie strecken sich der Sonne entgegen, wollen blühen. Diese Knospen; mal sich vorsichtig öffnend bei Lichteinschlägen, dann sich wieder verschließend im Schatten von Dunkelheit. Sie werden die Kraft des Schlammes bündeln, nie aufhören„Blüten aus Schlamm“ weiterlesen
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Couture
Dein schönstes Kleid, deine Couture, ist deine eigene Haut; zu allen Jahreszeiten, für ein Leben gemacht.
Konfetti
Es regnet selten ständig buntes Konfetti im Leben; manchmal besteht der Regen „nur“ aus Resten von weißem Papier, wie aus einem Locher. Doch, wenn du dir die weißen Schnipsel farbig denkst, regnet dein „eigenes“ Konfetti – und, dass an jedem Tag.
Licht
Wir sind alle Kinder des Lichts; „gesprenkelt“ mit den Farben des Lebens.
Melancholie
Die Melodie sie spielt, bittet zum Tanz; melancholisch‘ Herz, im dunklen Glanz. Das Herz tanzt schwer, es dunkel singt; es kennt die Melodie, die heut‘ erklingt.
Atemzug
Ich lauschte deinem Atem, wie er sanft, fast zart, ein und aus dahinglitt; ein rauschendes Meer voll Ruhe. Jeder berauschte Atemzug von dir, ging in mir über, breitete sich in meinem Inneren aus; die Ruhe, die zarte Sanftheit, ergriff mich – zunächst vorsichtig zögerlich, dann vollkommen ganz, bis ich selbst dem Schlaf entglitt.
Fliegen
Dann kam der Wind, strich über ihr Gesicht, ihr Haar, ihre ganze Haut – hob sie gen Himmel empor. Sie ließ sich tragen, immer höher, Angst zu fallen hatte sie nicht. Zum allerersten Mal. Sie wusste es, in diesem Moment – sie war endlich frei und bereit dazu, zu fliegen.
Alles
Als alles auseinander fiel, von dem ich dachte, dass ich es „hätte“ oder „bräuchte“, blieb zurück, was wirklich „ist“. Es zeigte sich, dass in diesem „ist“ alles steckt; alles, was ich wirklich habe oder brauche für mein inneres Glück.
Regen
Dann, als der Regen kam, trat sie mitten in ihn hinein. Sie ergab sich der Nässe vollkommen, badete in ihr. Die einzelnen Regentropfen streichelten ihre Seele; zart und hart zugleich. Jeder Tropfen verwusch einen Teil des Schmerzes, des Drucks oder der Zweifel in ihr; von Sekunde zu Sekunde fühlte sie befreiter. Der Regen ebbte ab,„Regen“ weiterlesen
Das Monster in uns
Es scheint wohl so, als hätten wir noch länger etwas vom Lockdown. Nicht wirklich überraschend. Schade, dass ich diesmal keine Wette abgeschlossen habe. Einmal im Leben hätte ich etwas gewinnen können. Bezüglich „pessimistischer“ Ansichten habe ich immer ein gutes Gefühl. Bitte interpretiert anhand dieses Satzes nicht meine Persönlichkeit. Er steht für sich selbst; höchstens als„Das Monster in uns“ weiterlesen
