Es flog die Möwe Richtung Küste,
geradeaus, als ob sie wüsste,
dass, Sehnsucht laut die Freiheit küsste,
fern von allem Tun und zu viel müsste.
Gedichte, Gedanken, Texte
Es flog die Möwe Richtung Küste,
geradeaus, als ob sie wüsste,
dass, Sehnsucht laut die Freiheit küsste,
fern von allem Tun und zu viel müsste.
Informationen zum Projekt: https://wp.me/p4Z44p-4na
Abends, bei Kerzenschein, sprach Mathilde zum Universum. „Sag mir, was mache ich falsch. Ich habe an der Stellschraube gedreht, indem ich mein Mindset verändert habe. Meine Gedanken tragen nun eine andere Farbe, meine Träume sind bunt und doch bleibt es im Außen dunkel. Was ich mir wünsche erfüllt sich nicht.“ Plötzlich trat ein Windstoß durch das geöffnete Fenster ein und bließ die Kerze aus. Im Dunkeln schimmerte ein kleines Licht. Dann hörte Mathilde eine Stimme flüstern.
„Mathilde, ich höre deine Gebete und fühle auch deine Veränderung. Doch lebst du deine Veränderung nur, damit sich deine Wünsche erfüllen oder, weil du zu deiner wahren Essenz gefunden hast.“ Mathilde konnte es nicht fassen. Das Universum hatte sie erhört und sprach zu ihr. „Liebes Universum, meine Veränderung war aus dem tiefsten Inneren gewollt. Ich bin mir selber näher gekommen, um meinen Wunsch „Liebe zu finden“ näher zukommen. Doch mein Wunsch entfernt sich von mir, obwohl ich alles für seine Erfüllung tue. Zum Beispiel sage ich jeden Abend meine Affirmationen auf und danke dir, dass du mich erhörst. Die Liebe ist mir dennoch nicht begegnet.“
„Ich höre, dass du die Liebe suchst. Nicht, dass du sie gefunden hast oder lebst.“ „Willst du etwa damit sagen, dass ich mich nicht wahrhaft leutselig verhalte? Ich tue Gutes und erwarte nichts dafür. Dennoch finde ich die Liebe nicht.“ „Mathilde, Affirmationen und Gebete zu integrieren, die eine Veränderung bringen sollen, ohne selber wirklich etwas verändern zu wollen, lässt dich nicht die Liebe finden. Nichts findet dich, wenn du es selber nicht bist. Ich frage dich noch einmal:Lebst du die Veränderung tief im Inneren oder hoffst du bloß auf deine Wunscherfüllung?“
Mathilde verstummte. „Womit soll ich anfangen, um eine wirkliche Veränderung erfahren zu dürfen?“, fragte sie leise. „Du musst vertrauen, Mathilde“, raunte die Stimme und verschwand.
Narben Denkmäler,
Monument deiner Stärke.
Erinnere dich.
Ein letzter Tag im Wunderland,
bis die Endlichkeit uns fand,
leise rief zum Abschied nehmen,
lass die Liebe ewig leben.
Sternenstaub zerfällt,
kehrt zur Erde zurück, wird
zum Mensch – Licht bleibt Licht.
Heimat,
in uns;
sich lieben lernen,
die Schönheit des Seins –
Seelenheimkehr.
Seelendecke und
Herzöffner; ich ruhe an
deiner warmen Brust.
Mein Herz spielt im Kreis,
Reise nach Jerusalem;
kein Hafen in Sicht.
Warm weht Sommer übers Seelengewand,
ruft nach Sehnsucht im Dunkel-Herzland;
Sehnsucht nach Tagen, im leuchtendem hell
und lauen Nächten, gemalt in Pastell.
Leben –
Wellen warten,
Flucht vor Fluten;
glücklich ist, wer versteht
Wellenzureiten.