Wir sind alle „Freaks“ . Wir müssen nur Menschen mit denselben „Spleens“ finden, dann fühlt es sich auf einmal völlig normal an, ein „Freak“ zu sein.
Meine philosophischen Fragen des Lebens (für jeden anders)
Warum…
…verliere ich immer meinen Regenschirm?
…verlege ich ständig Dinge, suche sie wie verrückt und finde sie dann,
so als hätten sie sich vor mir versteckt?
…vergesse ich, wo ich mein Auto geparkt habe, Geburtstage oder verwechsle
Termine, während ich im beruflichen Leben total strukturiert arbeite?
…gehe ich fast nie vor Mitternacht schlafen, obwohl ich es mir jeden Morgen
total übermüdet vornehme?
…schaue ich mir immer wieder dieselben Filme an, so als ob ich sie auswendig
lernen wolle?
…verselbständigt sich immer meine Mimik, so dass jeder ablesen kann, was ich
gerade denke?
…verliebe ich mich immer in Männer, die vergeben sind oder bei denen sich
früher oder später herausstellt, dass sie nicht zu mir passen?
…kann ich über Gefühle schreiben, sie aber nicht gut ausdrücken, so dass ich
mich in solchen Situationen oft um Kopf und Kragen rede und das Gegenteil
von dem erreiche, was ich eigentlich wollte?
…denke ich nach so langer Zeit immer noch an dich, obwohl doch eigentlich
nie wirklich etwas zwischen uns war und es mein Herz daher besser wissen
müsste?
Blickwinkel
Als ich aufhörte in schwarz-weiss zu denken, fiel es mir leichter, all die bunten Farben des Lebens zu erkennen.
Kreislauf
Du bist mir immer noch wichtig, sagt mein Herz.
Du musst endlich loslassen, mahnt mein Verstand.
Ich will aber nicht vergessen, raunt meine Erinnerung.
Liebe
Und die Liebe flüstert mir zu:
„Sei nicht traurig, aber manchmal genüge ich nicht. Oft bin ich plötzlich da und mitunter verschwinde ich. Und manchmal, da verletze ich dich.
Denn das ist mein Wesen, das bin ich. Du kannst mich nicht festhalten oder erzwingen. Ich kann nur gewollt um meiner selbst wachsen.
Aber bitte, verfluche mich nicht. Und verliere auch nicht den Glaube an mich. Denn eines Tages, dass verspreche ich dir, da genüge ich. Und dann, wenn ich genüge, dann bleibe ich“.
Reise
Nimm mich mit auf eine Reise in ein fernes, unbekanntes Land,
ich weiß noch als ich davon träumte, als ich mich allein in Dunkelheit befand.
Zeig mir die Rosen, die da drüben am Hügel, in voller Blüte stehen,
lass uns zusammen, der Sonne die aufgeht, Hand in Hand entgegen gehen.
Das Herz
Risse erzählen von Geschichten, die uns verletzt haben.
Narben verkörpern Erinnerungen, die wir nicht vergessen können.
Freie Stellen warten noch darauf „beschrieben“ zu werden.
Kalt
In einer Welt, die sich oft kalt, grau
und erbarmungslos zeigt,
sei du die Wärme, die Farbe und
das Licht für Andere; indem du
dich daran erinnerst, was dich
von solch einer Welt unterscheidet:
Dein liebendes, mitfühlendes Herz.
Stille
Erst als ich die Anmut von Stille erfasste, erkannte ich, dass ich das Alleinsein niemals fürchten musst.
Vom Suchen und Finden
Jemand riet mir:
Suche die Liebe nicht,
dann findet sie dich.
Ich hörte auf zu suchen,
doch fand sie mich nicht.
Jemand anders sagte:
Denke nicht an die Liebe,
dann ist sie plötzlich da.
Ich hörte auf daran zu denken,
doch sie war nie wirklich nah.
Ein Dritter meinte:
Du muss positiv denken,
dann wird es sicher geschehen.
Ich gab mir mehr Mühe und
Würde trotzdem weiter übersehen.
Nun meine ich:
Egal, ich nehm’s nun wie’s kommt,
vielleicht findet mich die Liebe nie.
Ich bin glücklich wie es ist und
glaube trotzdem weiter an sie.
