Spurenlesen,
wo ist die Liebe hin?
Du und ich, vom Winde verweht,
kalte Nachtluft für mein Herz,
ich hebe die Arme, lass mich tragen;
wer fällt, weiß wie nah er den Sternen gewesen ist.
Gedichte, Gedanken, Texte
Spurenlesen,
wo ist die Liebe hin?
Du und ich, vom Winde verweht,
kalte Nachtluft für mein Herz,
ich hebe die Arme, lass mich tragen;
wer fällt, weiß wie nah er den Sternen gewesen ist.
Auf dunklen Sohlen,
schreien Parolen,
weil rechts marschiert,
den Sinn verliert,
für Menschenleben,
gottgegeben,
wird sich verloren,
der Hass erkoren,
laut zu sprechen,
von Verbrechen,
an uns, am wir
Jetzt und Hier,
wird es Zeit,
für Einigkeit,
im Zusammenstehen
zum Frieden säen.
Vergissmeinnicht, ein Abschiedswort,
schlägt dein Herz am andren Ort,
längst gegangen, vor langer Zeit,
haucht das Wir leis‘ Einsamkeit,
bevor es spricht, im letzten Blick,
du schaust nach vorn und ich zurück.
Dort, am Ende der Zeit, wo alles schwerelos still steht und Seelen atmen, entdeckten wir, wer wir wirklich sind. Alles, was uns von unseren Versuchen zu fliegen abhielt, starb, weil wir es hinter uns ließen; die Wut über unsere Umstände, unsere Missgunst gegenüber anderen, die Angst zu scheitern, verletzt zu werden, nicht genug zu sein, um geliebt zu werden. Wir begannen zu leben, weil wir zum allerersten Mal die Stimme unsere Herzen vernahmen, erkannten, was uns glücklich macht: Zu lieben, uns, das Leben und davon zu träumen, eines Tages fliegen zu können – unsere Heldenreise begann.
Der Lorbeerkranz welkt,
keine Sieger in Kriegen,
verliert die Liebe.
Auf dem Weg nach Hause verlaufen wir uns in Gedanken und fallen über uns selbst. Ängste, Zweifel und Unsicherheiten lassen uns Abkürzungen nehmen, ziellose Pfade, die zum Ausgangspunkt zurückführen.
Wir beginnen von vorn, lassen unsere Gedankenmonster zurück oder laufen neben ihnen her, bleiben suchend, orientieren uns an Wegweisern im Außen, die uns Gabelungen aufzeigen, in die wir uns verlieren. Wir straucheln im Sturm, taumeln im Regen, laufen in der Sonne, kommen nicht voran, stecken im Treibsand fest; drei Schritte nach vor, fünf zurück. Unsere innere Stimme wird lauter, während das Außen zunehmend verstummt. Wir nähern uns unserem Zuhause, langsam und beständig, selbst wenn die Route von Zeit zu Zeit neu berechnet wird.
Auf unserem Nachhauseweg treffen wir auf andere Suchende, verirren uns in kurzweilige Wegbegleiter, von denen wir glauben, dass sie unsere Zuhause sind. Bis wir unsere Wegmonster erkennen und begreifen, dass wir nicht lieben, vor allem uns nicht genug. Wir gehen weiter, allein, durch all die Stürme, den Regen, blicken in unser Inneres und laufen der Sonne entgegen. Wir lernen, ein beständiger Gefährte für uns selbst zu sein, unserer inneren Stimme zu folgen, die uns nach Hause führt; ein Zuhause, das in uns liegt, dass wir selbst für uns sind, bis unser Weg endet und von neuem in einem anderen Leben beginnt.
Geborgen,
mein Herz,
wiegt sich behutsam,
in deinen sanften Atemwellen;
Traumfänger.
Leben ist Wachstum,
im Sonnenregenlicht zum
Regenbogenstück.
Schneebedecktes Land,
weiß, unbeschritten,
taut in Sonnenblicken,
sanfte Spuren, unbekannt,
wecken Frühlingsmärz,
Wiesen, die erblühen,
im Tageslichtglühen,
verliebt sich ein Winterherz.
Raum der Stille,
Seelenumarmung,
Zeit für Mutwille,
Liebesbegegnung.