
Jessika stand am Ufer, Mondscheinlicht spiegelte sich auf der Oberfläche des Sees. In einer Vollmondnacht hatte sie hier ihr Ja zu Thomas ausgesprochen.
„Schau wie unendlich weit der See ist“, sagte er damals zu ihr. Er erinnert mich an das Leben, an endlosen Raum, der voller Möglichkeiten ist.“ „Lass uns ein Stück Unendlichkeit gemeinsam einfangen“, erwiderte sie. Dann küssten sie sich.
Jessika blickte auf das Foto von Thomas, bevor sie es ins Wasser warf. Der Krebs war stärker als ihr Stück Unendlichkeit gewesen. Doch der Moment, indem sie beide endlos gewesen sind, blieb bei ihr. Bis sie Thomas wiedersehen würde.
