Sie sieht ihr Spiegelbild. Rostig schmecken die Gedanken, die in ihr aufkommen. Ihr wird schummrig und die Spiegelung verschwimmt.
Trotz gut bezahlten Job, Hobbys und Freunden, mit denen sie ihre Freizeit verbringt, ist sie nicht glücklich. Immer wieder wird sie von ihrem Gefolge zu Fall gebracht. Zweifelnde Fragen, auf die sie keine Antwort findet, bohren in ihrem Inneren. „Bin ich gut genug?“, „Werde ich von anderen gemocht?“
Sie blickt erneut in den Spiegel, erkennt das kleine Mädchen von Damals, das sein Zimmer aufräumen muss, um sich geliebt zu fühlen. Sie nimmt sich selbst in den Arm und lächelt. Ein Anfang.
