Freiheit wird nicht nur durch offensichtliche Grenzen beschränkt; vielmehr durch Grenzen, die du dir selber setzt.
Wenn du deinen Geist und dein Herz durch Annahmen über dich, die Welt und die Menschen begrenzt, bist du nicht offen; du handelst in einem festgesteckten Rahmen deiner Grenzen. Dieser Rahmen nimmt dir die Möglichkeit, dein Leben frei zu gestalten; anstatt Chancen auf Glück zu nutzen, indem du tätig wirst, bleibst du passiv oder wartest ab – bis die Chance an dir vorbeigezogen ist. Du hast dich in deiner Freiheit selbst beschränkt, ohne es zu bemerken.
Die Gefahr dabei ist, dass dieses Verhalten zur Routine für dich wird; dass du Chancen nicht mehr nutzt, dich auf Menschen nicht mehr einlässt oder selbst etwas dafür tust, Glück zu erfahren.
Wir alle brauchen einen Rahmen aus Werten, Regeln und festen Abläufen, da er uns Sicherheit vermittelt und unser Leben strukturiert. Dennoch lohnt es sich, diesen von Zeit zu Zeit zu hinterfragen, indem man seine Komfortzone verlässt, um den Rahmen durch andere Erfahrungen neu abstecken oder erweitern zu können.
In dem Moment, in dem wir unseren Geist und unser Herz öffnen, machen wir uns frei von unserem festgesteckten Rahmen; wir sammeln neue Erfahrungen, die unser Sein verändern. Wir sind frei von unseren unsichtbaren Grenzen und diese Freiheit ermöglicht uns manchmal etwas, was wir in unserem festgesteckten Rahmen niemals für möglich gehalten hätten.
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