Ich fühle; meistens zu stark und oft zu viel. Das Leben, die Menschen; das Schöne und das Traurige um mich herum. Manchmal wirbelt dieser Strom der Gefühle zu sehr in mir; er verknotet mein Herz, bis dieser Knoten platzt und sich in Tränen löst. Doch nicht alle Tränen sind von Übel, manche reinigen; dein Herz,„Zu viel“ weiterlesen
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Wellen
Mein Boot schwimmt auf dem Meer, die Wellen schlagen dagegen; sie kommen mit voller Wucht und verschwinden leise, ebben sterbend ab. Manchmal bringen sie mein Boot fast zum Kentern. Es ist kein Hafen in Sicht, für mein Boot; nur kurzweilige Ankermöglichkeiten, die keine Ruhe oder Sicherheit bieten. Sie fordern schnell zur Weiterfahrt auf; zurück ins„Wellen“ weiterlesen
Frieden
Unsere Welt ist friedvoll, sie benötigt uns Menschen, um es auch „sein“ zu können. Unser innerer Frieden ist es, der unsere Welt friedvoll macht. Ein Anfang hierfür könnte sein, Ehrfurcht, Zufriedenheit und Dankbarkeit zu empfinden; für das Leben, dass uns allen geschenkt worden ist.
Einstellung
Wir haben alle nur ein Leben. Wir sollten es mit der Einstellung leben, alles zu verdienen; vor allem das Gute.
Glitzerstaub
Dann nahm ich meinen Glitzerstaub, schüttelte ihn kräftig durch, streute ihn über die Dunkelheit, die mich umgab; plötzlich war es so, als ob Millionen Sterne um mich herum funkelten.
Träume
Lass uns Blumen pflücken, den Regenbogen suchen, auf weißen Wolken gehen, lass uns kreisend tanzen, den Frohsinn spüren, unsre‘ Welt in bunt ansehen. Lass uns träumen, dem Schlaf entgegen, uns dem Grau der Zeit entziehen, lass uns nie aufhören, es zu wollen, ins bunte Land der Träume einzuziehen.
Fußstapfen
Dann, wenn ich irgendwann gehen muss, hoffe ich, dass meine Fußstapfen tief genug waren; sie nicht von der Zeit „ausgehöhlt“ werden, bis sie vollkommen verblassen – damit sich jemand daran erinnert, dass ich für einen kurzen Moment hier gewesen bin.
Mutig
Das Leben trägt mich; von Moment zu Moment. Mir wachsen Flügel, ich gleite mit dem Wind, dem Licht entgegen. Stürme bringen mich nicht ins wanken, ich bleibe mutig; steige empor, auch alleine – solange, bis ich „oben“, dort wo ich hin will, angelangt bin.
Chaostage
Eine meiner, wie ich finde, charmantesten Eigenschaften, ist meine Tollpatschigkeit, die immer dann auftritt, wenn in meinem Inneren Chaos herrscht. Ich habe mittlerweile begriffen, dass ich in diesen Zeiten mein inneres Chaos nach Außen trage. Ich habe die Theorie, dass ich dadurch meinen inneren Zustand auszugleichen versuche; sicher bin ich mir nicht. Feststeht, dass ich„Chaostage“ weiterlesen
Einst
Die Rosen, einst rot, heute verblasst und ausgeblichen, die Sterne, vom Himmel geholt, liegen zerbrochen auf dem Boden, der Tag, früher von der Sonne erstrahlt, wurde zur lang anhaltenden Nacht, aus einem Wir wurde ein Du und Ich, ein Ich ohne dich, ein Du ohne mich.
