Mein Beitrag zur aktuellen Schreibrunde der abc.Etüden. Infos zum Projekt findet ihr hier: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2022/09/18/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-38-39-22-wortspende-von-nellindreams/ Wie immer gilt mein Dank Christiane, der Wortspenderin und allen Mitwirkenden. Ich wurde heute darauf aufmerksam gemacht, dass es einen Antidepressionstag gibt; wobei Anti hier als Enttabuisierung zu verstehen ist. Inspiriert durch diese Information, nimmt sich meine Etüde dieser Thematik an.„Abc.Etüde: Gesicht“ weiterlesen
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Mondscheinlicht
Ich seh‘ dein Gesicht, im Mondscheinlicht, deine Schönheit spiegelt sich, ich frag‘ mich, wieso siehst du nicht, wie viel Liebe aus dir spricht.
abc.Etüden – Masken –
Mein Beitrag zur aktuellen Runde; Danke an alle Organisatoren und Mitstreiter. Informationen zum Projekt findet ihr unter dem Link: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/10/03/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-40-41-21-wortspende-von-umgebucht/ Sie stand vor dem Spiegel und erkannte sich nicht. Ihr Gesicht war bleich, ohne Züge, fast maskenhaft. Sie strengte sich an, eine Gefühlsregung in ihrem Gesicht zu erkennen, doch es gelang ihr nicht. Es blieb„abc.Etüden – Masken –“ weiterlesen
Gesicht
Ein Gesicht erhältst du erst, wenn du dein Selbst annimmst, liebst und akzeptierst wie es ist; erst dann kannst du zu deinen Bedürfnissen und Ansichten stehen, ohne Angst vor den Bewertungen oder Reaktionen anderer haben zu müssen. Du formst dein inneres Gesicht, das dein Äußeres strahlen lässt, weil es sich zeigt, wie es ist.
Seelengesicht
Jede Träne, an und für sich, ist Ausdruck deines Seelengesichts – fühl‘ jede Träne, wenn sie spricht, bevor sie leise deine Seele zerbricht.
Glücklich
Ich brauch‘ meine Maske nicht, trag‘ mit Stolz mein weiches Gesicht. Hör meine Seele, wenn sie spricht, sie ist geschlossen, eine Einheit in sich; Vertrauen ins Leben umgibt mich und ich kann sagen, „ich bin glücklich“.
Eigentlich
Eigentlich denk‘ ich nicht mehr an dich, vielleicht seh‘ ich manchmal morgens, beim Aufstehen, noch dein Gesicht. Dann frag‘ ich mich, ob du glücklich bist und wie es dir geht, ob zart in Bleistift mein Name noch in deinem Herzen steht – doch sonst denk‘ ich eigentlich nicht mehr an dich; nur manchmal, mittags, beim„Eigentlich“ weiterlesen
Kein Liebesgedicht
Ich denke noch so oft an dich, seh‘ in andren dein Gesicht. Eine Ode der Trauer, du und ich, ohne Vers fürs Liebesgedicht. Unsre Melodie spielt schräg an sich, ihre Töne harmonieren nicht.
Zurück
Du schaust mich an, doch nie ins Gesicht; blickst nur zurück, dort findest du mich nicht.
Linien
Dein Gesicht ist das schönste Kunstwerk, das ich jemals gesehen habe; die feinen Linien deiner Züge, deiner Lippen. Immer, wenn du schläfst, bewundere ich sie, zeichne sie mit meinem Finger nach; bis ich mich ganz in ihnen verliere.
