Leben –
Wellen warten,
Flucht vor Fluten;
glücklich ist, wer versteht
Wellenzureiten.
Gedichte, Gedanken, Texte
Leben –
Wellen warten,
Flucht vor Fluten;
glücklich ist, wer versteht
Wellenzureiten.
Herzmauern fallen;
vor dem Tor deiner Seele,
singt ein Liebeslied.
It’s not just the kisses
that my heart misses –
‚cause since you’ve been gone,
my soul has lost its home.
Tosende Stille,
unser Seelenvorhang fällt;
dunkel unser wir.
Jessika war überglücklich. Jeder Augenblick mit Christoph war kostbar. Wie eine Sofortbildkamera fotografierte ihr Herz alle Momente mit ihm, um diese zu einem Video in Dauerschleife zusammensetzen zu können.
Vor Christoph liefen weniger schöne Liebesfilme in ihrem Kopf. Herzmomente, die sie mit anderen Männern fotografiert hatte, entpuppten sich schnell als Horror- oder Dramadyserie ohne Happy End.
Jessika kam irgendwann zu dem Entschluss, dass es keinen passenden Partner für sie gab. „Kein Anschluss unter dieser Nummer“, schien das Universum ihr mitteilen zu wollen.
Dann kam Christoph und mit ihm die Liebe. Jessika drehte nun ihren ersten Liebesfilm – mit Happy End.
Mondlandung; Schritte
sanft, auf Liebes-Kratern. Wir
entdecken Neuland.
Verloren in der Menge, inmitten von Gesichtern, bleiben Seelen unerkannt. Zwanglos, belanglos; Blicke, die sich streifen, aneinander vorüberziehen, Herzen in Einsamkeit zurücklassen.
Stadtlichter wecken Fernweh nach Heimat, einen Hafen, für das Seelenboot. Herzen, die in ihre Sehnsüchte blicken, bleiben fragend zurück.
Dunkelheit schluckt letzte Reste vom Licht, legt sich wie ein Schatten über Seelenherzen. Sehnsüchte erkalten, legen sich zur Ruhe, um in der Nacht im Kreis zu tanzen. Bis der Morgen erwacht, sich die Seele erneut in der Kälte der Welt verliert.
Sommerblütenmeer,
verhaucht in den Herbst; Reste
von uns werden welk.
Unvergessene
Poesie reimt mein Herz; uns
zum Liebesgedicht.