Anne analysiert jeden Moment des Treffens mit Steffen. Ihre Erinnerungen verwackeln allmählich, wie eine zu oft abgespielte VHS-Cassette.
Fragen rascheln in ihrem Kopf. Ist sie zu forsch gewesen? Hat sie zu viel geredet? Hat sie arrogant auf ihn gewirkt?
Es ist verzwickt. Anne findet keine Antworten, dafür schmerzt ihr Kopf. Und ihr Herz. Sie beschließt, es gut sein zu lassen. Ihre Gedanken, wohlmöglich nicht gut genug für Steffen zu sein, bringen sie nicht weiter. Ist er überhaupt ein potentieller Partner für sie? Anne wird klar, dass ein Mann, der bohrende Zweifel in ihr auslöst anstatt Vertrauen, nicht der Richtige ist.

