Kein Wort

Für manches, was man fühlt, gibt es kein Wort; nicht alles lässt sich um- bzw. beschreiben – vor allem Gefühle nicht.

Manches fühlt man „einfach“ nur; so intensiv man kann, so lange es „dauert“ – bis das Gefühl in Frieden und Liebe wieder gehen „kann“.

Blatt

Das Leben trägt mich, wie ein Blatt im Wind,

hin zu den Tagen, die voll von Glück sind.

Not meant to be

Sometimes, love is floating away – somewhere someday – some things are ephemeral; not meant to be stay.

Übermalen und Ausradieren

Es macht keinen Sinn, mit einem großen Radierer, alte Geschichten ausradieren zu wollen; auch nicht, sie mit bunter Farbe zu übermalen.

Man würde sich selbst „ausradieren“ bzw. „übermalen“; all die Geschichten, die uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind.

Besser ist es, das „alte Bild“ zu betrachten, um Geschichten und Farben anerkennen zu können – bunte Farbe kommt hinzu, sie „übermalen“ nichts, sie ergänzen uns nur; so, dass ein „neues Bild“ entsteht.

Sand und Meer

Sie saß im weichen Sand und blickte gedankenverloren auf das weite Meer. Der feinkörnige, trockene Sand glitt durch die Finger; es fühlte sich fast wie eine sanfte Berührung auf ihrer Haut an. Etwas, von dem sie vergessen hatte, wie es sich anfühlt.

Sie lauschte den Wellen des Meeres, deren Geräusch ihr Ruhe und Gleichmut vermittelten; fast war es so, als wenn mit jeder Welle ein Stück ihrer Unruhe, ihrer Traurigkeit verschwanden.

Sie beschloss, noch eine Weile im weichen Sand, der ihr das Gefühl von Sanftheit und Wärme gab, sitzen zu bleiben; um weiter den Wellen lauschen zu können. Sie wünschte sich, hatte die Hoffnung, dass ihre Unruhe, ihre Traurigkeit, Stück für Stück von den Wellen ins weite Meer getragen werden; sich dort auflösen, verschwinden, sinken an den Grund des tiefen Meeres.

Sie wusste, dass sich dieser Wunsch nicht erfüllen würde. Dennoch blieb sie sitzen, blickte gedankenverloren auf das weite Meer; entschlossen dieses Gefühl von Wärme, Ruhe und Gelassenheit in sich aufzunehmen.

Ein Stück vom Glück

Habe keine Angst davor, mich zu lieben.

Ich kann dir nichts versprechen; doch wir sind es uns „schuldig“, es miteinander zu versuchen – und manchmal findet man ein Stück vom Glück im anderem.

Away

Someday we’ve all got to go away from here;

let us live now, cause

it’s not the right time to think about the end my dear.

Sternenhimmel

Manchmal, wenn ich nachts nicht schlafen kann, decke ich mich mit dem Sternenhimmel zu. Es ist das Licht der Sterne, die mich zur Ruhe kommen lassen; sie leuchten für mich, weisen mir den Weg in das Land meiner Träume – und selbst in meinem Schlaf, beschützen sie mich; vor all was dunkel ist.

Verloren

Keine Seele geht verloren, wenn sie von jemand anderem gesehen wird.

Dankbar

Ich glaube, dass es schön sein muss, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen bedingungslos liebt; auch in Zeiten, in denen man es selbst nicht kann.

Jemand, der einen trägt, Gutes und Schlechtes mit einem teilt, ein Hafen, an dem man an- und abfahren kann; Liebe bedeutet nicht, seine Freiheit zu verlieren – wir bleiben immer frei, gehören niemanden, außer uns selbst.

Jemand, der an dir „dran“ bleibt, der sich bei den ersten Gewitterwolken nicht gleich in Wohlgefallen auflöst; sich um den anderen zu bemühen ist kein Zeichen von Schwäche – wir alle brauchen andere Menschen, wir schaffen es nicht alleine im Leben.

Jemand, der sich wirklich für dich interessiert; der nicht nur seine Eitelkeiten oder seine eigenen Bedürfnisse nach Bindung an dir stillt; der dazu bereit ist, auch einmal selbst zwei Schritte vor zu gehen, anstatt immer nur zurück – Liebe umfasst zwei Menschen, man kann nicht erwarten, dass sich immer nur der andere um einen bemüht und sich liebevoll und interessiert zeigt.

Jemand, bei dem man so sein kann wie man ist; ohne davor Angst haben zu müssen, den anderen zu verlieren, nur weil man nicht immer stark ist oder zum Fabelwesen mutiert – es gibt immer Zeiten, die uns schwach und ratlos machen; das Leben ist nun einmal schwierig, doch zu zweit kann es ein wenig leichter sein.

An alle, die solch einen Menschen an ihrer Seite haben, seid bitte dankbar für ihn. Zeigt ihm eure Liebe, so wie ihr es könnt. Redet mit ihm, über eure Wünsche und Träume, versteckt euch nicht oder erwartet, dass der andere eure Gedanken liest.

Nichts ist selbstverständlich, vor allem die Menschen um uns herum sind es nicht – erst recht nicht die, die uns aus ganzem Herzen lieben.