Wenn mich die Liebe trifft

Und dann, wenn mich die Liebe das nächste Mal trifft, habe ich mir geschworen, mich ihr voll und ganz hinzugeben; nichts kontrollieren zu wollen, sie einfach zu erleben und zu genießen. So, wie sie ist, mit den Momente ihrer Schönheit und ihrer Wärme.

Es gibt nichts, vor dem ich mich fürchten muss; außer die Liebe zu verlieren, nicht mehr auf sie zu treffen oder meine Augen vor ihr zu verschließen. Doch ich fühle, dass ich bereits die Liebe bin; sie ist in mir und umgibt mich ganz. Ich werde sie nie verlieren, mit viel Glück sogar mit anderen teilen können; vielleicht irgendwann mit einem Menschen, der mich auf besondere Weise berührt. Dort, wo es am wärmsten, am hellsten ist; aber auch dort, wo es am meisten weh tut: Am Herzen.

Sei du

Sei du der Mensch, der durch Momente von Liebe das Leben eines anderen etwas wärmer, etwas heller strahlen lässt.

Blüten aus Schlamm

Aus dem Schlamm bin ich erwachsen. Meine Wurzeln, fest in ihm verankert, haben Kraft aus ihm gezogen. Erste Knospen haben sich gebildet; sie strecken sich der Sonne entgegen, wollen blühen.

Diese Knospen; mal sich vorsichtig öffnend bei Lichteinschlägen, dann sich wieder verschließend im Schatten von Dunkelheit.

Sie werden die Kraft des Schlammes bündeln, nie aufhören wollen sich vollständig zu öffnen. Sie werden irgendwann blühen; selbst im Schatten der Dunkelheit.

Couture

Dein schönstes Kleid, deine Couture, ist deine eigene Haut; zu allen Jahreszeiten, für ein Leben gemacht.

Konfetti

Es regnet selten ständig buntes Konfetti im Leben; manchmal besteht der Regen „nur“ aus Resten von weißem Papier, wie aus einem Locher. Doch, wenn du dir die weißen Schnipsel farbig denkst, regnet dein „eigenes“ Konfetti – und, dass an jedem Tag.

Dein Herz

Ich halte es geborgen, in meiner Hand;

wiege es behutsam hin und her,

streichle es sanft.

Es ist bei mir sicher, ich gebe auf es acht;

höre seine leisen Ängste und Zweifel,

„puste“ zart über seine Narben.

Ich möchte es lieben, wenn du mich lässt;

dein Herz, ist so schön,

ich liebe es bereits, so wie es ist.

Licht

Wir sind alle Kinder des Lichts; „gesprenkelt“ mit den Farben des Lebens.

Stillstand

Kein Ton, kein Laut, Stillstand bis zur Apathie,

Außen die Stille, im Innen ist sie laut wie nie.

Die Freiheit verloren, durch eine Maske verdeckt,

Gesichter, zermürbt und müde, werden versteckt.

Melancholie

Die Melodie sie spielt, bittet zum Tanz;

melancholisch‘ Herz, im dunklen Glanz.

Das Herz tanzt schwer, es dunkel singt;

es kennt die Melodie, die heut‘ erklingt.

Leise Momente

Die leisen Momente der Liebe zeigen sich in der Stille mit unserem Gegenüber; in dessen Armen zu liegen, ihm entweder in die Augen zu schauen oder mit ihm zu ruhen.

In diesem Moment zu spüren, dass der andere Mensch uns wie ein ruhiger Hafen geborgen „hält“, ist sicherlich eines der schönsten Gefühle der Welt.