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Zuhaus‘
Ich steig‘ ein, ich steig‘ aus, gepackte Koffer, mein Zuhaus‘. Ich dreh‘ mich rechts, auch nach links, frag‘ mich oft, wo meine Wurzeln sind. Nun bleib‘ ich stehn‘, steig‘ nicht mehr aus, bin angekommen, bei mir Zuhaus‘.
Einfach so
Er nahm‘ ihre Hand, einfach so. Ohne nach einem wenn oder aber zu fragen; weil er es wollte, ihr zeigen wollte, dass er sich sicher war, dass sie die Eine für ihn ist. Ob sie es bleiben würde, wusste er nicht, doch für diesen Moment war sie es. Und er hatte beschlossen, sich nicht in„Einfach so“ weiterlesen
Leben
Das Leben kommt in Wellen auf dich zu; lerne mit ihnen zu schwimmen, anstatt dagegen, um ihre Kraft für dich zu nutzen.
„Sich am Rhein finden“ Etüden-Sommerpausen-Intermezzo
Informationen zur Idee, findet ihr hier: https://365tageasatzaday.wordpress.com/2021/07/11/7-aus-12-etuedensommerpausenintermezzo-ii-2021/ Danke an alle Organisatoren und Mitschreiber; gegendert versteht sich. Los geht’s. Dort stand sie – am Ufer des Rheins und blickte in die Ferne; beobachtete den Gang der Wellen und die Schiffe, die an ihr vorbeifuhren. In ihr stieg Wehmut auf; gedanklich reiste sie mit den Schiffen mit„„Sich am Rhein finden“ Etüden-Sommerpausen-Intermezzo“ weiterlesen
Anstatt
Wir schreiben, dichten, philosophieren, anstatt uns im Moment zu verlieren. Wir stellen Fragen, denken, grübeln, anstatt zu lieben und zu fühlen.
Blicke
Du schaust mich an, siehst mein Gesicht, Blicke verraten, du erkennst mich nicht. Du weißt nicht, wer ich bin oder, ob meine Träume farbig sind – drum schau‘ mich an, doch nicht ins Gesicht, blick‘ in mein Herz, dann erkennst du mich.
Sekunden
Sekunden mit dir, vergaßen die Zeit, schufen ein Wir von Unendlichkeit.
Suche
Auf der Suche im Irgendwo, verfing sich oft mein Sein, es wurde selbst ein Irgendwo, zerfiel zu einem „Klein“ – als es verstand‘ „ich bin ein wo“, konnt’s erst wirklich sein.
Stromaufwärts
Mein Herz möcht‘ am Meer stehn‘; sich weiten und fernsehn‘, frei atmen und aufgehn‘, stromaufwärts im Wind drehn‘.
