Geschichten

Mit einem „Ich mag dich“ oder „Du bist mir wichtig“ können die schönsten Geschichten anfangen.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

8 Kommentare zu „Geschichten

  1. Und jede dieser Geschichten hat einen Prolog. Gibt es ein „Ich mag dich.“ oder ein „Du bist mir wichtig.“ ohne Vor-Geschichte? –

    Ich erinnere mich, liebe Madeleine, im vierten Schuljahr gleich zwei Schülerinnen meiner Klasse die Hochzeit versprochen zu haben. Sie erwiderten, dass das nicht ginge, man könne nur eine Person heiraten. ‚Ich könne mich halt nicht entscheiden‘, antwortete ich. Nach dem vierten Schuljahr haben wir uns nie wiedergesehen.

    Meinen ersten Liebesbrief schrieb ich dann mit zwölf Jahren. An Hildegard. Auf dem Postweg. Ich weiß bis heute nicht, ob sie den Brief jemals erhalten hat.

    Was ist heute geblieben: immerhin haben mir diese beiden Sätze zwei wertvolle (virtuelle und reale weibliche) Freundschaften beschert und mein Leben entscheidend verändert. –

    Heute habe ich die frühere Unbefangenheit verloren, solche Sätze auszusprechen. Wann merk man, wann man jemanden wirklich mag? Wann merkt man, dass einem jemand wirklich wichtig ist? Wann ist ein solcher Satz willkommen und wann ist er grenzüberschreitend? –

    Hinter diesen beiden Sätzen verbergen sich Versuche, Erfolge, Misslingen, Hoffnungen und – Sehnsucht. –

    Have a nice weekend, liebe Grüße, Bernd (-:

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      1. Ja, die Befangenheit kommt aus der eigenen Unsicherheit, aber nicht aus einem beschädigten Selbstwert oder einem negativen Selbstbild, sondern diese Unsicherheit speist sich aus den gemachten Erfahrungen. Damit meine ich nicht die erwartete Antwort. Ich habe zweimal erlebt, dass Menschen, so angesprochen, damit nicht umgehen konnten, es sie verstörte. Das hat aus einer Unbefangenheit eine Befangenheit gemacht.
        Danke & LG, Bernd (-:

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      2. So etwas prägt aber dann die Unsicherheit und ist Basis für spätere Handlungen. Ich kenne das ebenfalls. Trotzdem sollte man es erneut probieren; nur, weil manche nicht mit umgehen können, heisst es nicht, dass alle nicht mit umgehen können. Ein Versuch ist es immer wert. 🙂 Lg

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      3. Du hast mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Recht. Man kann einfach nicht hinter die Fassade anderer Menschen schauen und wissen, was sie verletzen oder verstören könnte. Verantwortliches Handeln beginnt danach: wenn man dann erkennt, dass man, unbeabsichtigt, verletzt oder verstört hat, ist es wichtig, darauf angemessen verständnis- und liebevoll zu reagieren. 😊 LG, (-:

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