Im „Hier und Jetzt“ gibt es weder ein „war“ noch ein „wird“, nur ein „ist“; dieses „Ist“ gilt es vollumfänglich zu (er)leben und wahrzunehmen. Leben findet in Momenten der Gegenwart statt; all die „wars“ oder die „wirds“, sind Erinnerungen oder gedanklich konstruierte Vorstellungen, doch niemals das Leben selbst.
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Wenn mich die Liebe trifft
Und dann, wenn mich die Liebe das nächste Mal trifft, habe ich mir geschworen, mich ihr voll und ganz hinzugeben; nichts kontrollieren zu wollen, sie einfach zu erleben und zu genießen. So, wie sie ist, mit den Momente ihrer Schönheit und ihrer Wärme. Es gibt nichts, vor dem ich mich fürchten muss; außer die Liebe„Wenn mich die Liebe trifft“ weiterlesen
Blüten aus Schlamm
Aus dem Schlamm bin ich erwachsen. Meine Wurzeln, fest in ihm verankert, haben Kraft aus ihm gezogen. Erste Knospen haben sich gebildet; sie strecken sich der Sonne entgegen, wollen blühen. Diese Knospen; mal sich vorsichtig öffnend bei Lichteinschlägen, dann sich wieder verschließend im Schatten von Dunkelheit. Sie werden die Kraft des Schlammes bündeln, nie aufhören„Blüten aus Schlamm“ weiterlesen
Couture
Dein schönstes Kleid, deine Couture, ist deine eigene Haut; zu allen Jahreszeiten, für ein Leben gemacht.
Konfetti
Es regnet selten ständig buntes Konfetti im Leben; manchmal besteht der Regen „nur“ aus Resten von weißem Papier, wie aus einem Locher. Doch, wenn du dir die weißen Schnipsel farbig denkst, regnet dein „eigenes“ Konfetti – und, dass an jedem Tag.
Licht
Wir sind alle Kinder des Lichts; „gesprenkelt“ mit den Farben des Lebens.
Melancholie
Die Melodie sie spielt, bittet zum Tanz; melancholisch‘ Herz, im dunklen Glanz. Das Herz tanzt schwer, es dunkel singt; es kennt die Melodie, die heut‘ erklingt.
Atemzug
Ich lauschte deinem Atem, wie er sanft, fast zart, ein und aus dahinglitt; ein rauschendes Meer voll Ruhe. Jeder berauschte Atemzug von dir, ging in mir über, breitete sich in meinem Inneren aus; die Ruhe, die zarte Sanftheit, ergriff mich – zunächst vorsichtig zögerlich, dann vollkommen ganz, bis ich selbst dem Schlaf entglitt.
Fliegen
Dann kam der Wind, strich über ihr Gesicht, ihr Haar, ihre ganze Haut – hob sie gen Himmel empor. Sie ließ sich tragen, immer höher, Angst zu fallen hatte sie nicht. Zum allerersten Mal. Sie wusste es, in diesem Moment – sie war endlich frei und bereit dazu, zu fliegen.
Alles
Als alles auseinander fiel, von dem ich dachte, dass ich es „hätte“ oder „bräuchte“, blieb zurück, was wirklich „ist“. Es zeigte sich, dass in diesem „ist“ alles steckt; alles, was ich wirklich habe oder brauche für mein inneres Glück.
