Ich wünsche dir

Ich wünsche dir ein Leben voller Liebe-

für dich und andere. 

Ich wünsche dir ein offenes Herz- 

mit dem du die schönen Momente um dich herum erkennst. 

Ich wünsche dir die Fähigkeit, sich von Stürmen tragen zu lassen- 

damit du die Krisen des Lebens durchstehst. 

Ich wünsche dir, dass du nicht nur denkst, sondern auch fühlst- 

erst Gefühle machen unser Leben zu dem was es ist. 

Ich wünsche dir den Drang, sich selbst reflektieren zu wollen- 

nur so kannst du lernen, wachsen und Fehler von Gestern vermeiden.

Ich wünsche dir, dass du „Du“ sein kannst- 

vergiss, wie andere dich haben wollen. Du bist wunderbar. 

Ich wünsche dir, dass du zu dir stehst und deine Ziele erreichst- 

wir haben alle nur ein Leben, am Ende sollten wir nichts bereuen. 

Ich wünsche dir Menschen an deiner Seite, die dich begleiten- 

keiner schafft es alleine im Leben. 

Ich wünsche dir Gesundheit und ein langes Leben- 

ein Leben, von dem du sagen kannst, ich habe es wirklich gelebt und war glücklich.

Geschichten

Mit einem „Ich mag dich“ oder „Du bist mir wichtig“ können die schönsten Geschichten anfangen.

Zeit

Manchmal reicht es nicht für ein „für immer“, sondern nur für ein „auf Zeit“. Doch auch in „dieser Zeit“ hat es Momente gegeben, in denen du einfach glücklich warst. Daher ist jede Zeit besonders, egal wie lang sie ist.

Seele

Am ehesten bleiben dir die Menschen in Erinnerung, die deine Seele berührt haben.

Nach Oben

Ganz unten angekommen, kann es nur wieder nach oben gehen. Der Weg nach oben ist oft beschwerlich, zeitintensiv und von Rückschlägen geprägt. Kaum bist du oben angekommen, fällst du auch schon wieder. Das ist normal. So ist das Leben. Es schlägt in Wellen. Niemand bleibt immer nur „oben“.

Darum geht es auch gar nicht. Es kommt nur darauf an, nicht gleich immer so tief zu fallen und darauf, nie aufzuhören, sich wieder nach „oben“ zu kämpfen.

Angebrochenes Leben

„Und, was machst du jetzt mit diesem angebrochenen Leben?“

„Ich weiß es nicht. Einfach glücklich zu sein, wäre ein guter Anfang.“

Verlieren

Du hast mich gefragt, wann genau wir uns verloren haben. Ich kann dir darauf nur antworten, dass ich es selbst nicht weiß. Es gibt keinen genauen Zeitpunkt, den ich dir nennen kann.

Es waren viele kleine Momente, welche zwischen uns Distanz geschaffen haben. Vergessene Versprechen und enttäuschte Erwartungen, die sich auf summiert haben. Worte, die im Streit gesagt wurden; die wie Pfeile unsere Herzen trafen und die nicht mehr zurückgenommen werden können. Aus einer anfänglichen Distanz wurde ein eisiges Schweigen. Wir haben nicht mehr miteinander gelebt, sondern nebeneinander her. Es war am Ende mehr Kampf als Liebe zwischen uns.

Unsere Liebe starb langsam, Stück für Stück. Jeden Tag ein bisschen mehr. Ich kann es nicht an einem einzelnen Moment festmachen. Wir haben uns allmählich verloren, im Laufe der Zeit. Vielleicht auch, weil wir vergessen haben, was wir an uns hatten und uns für selbstverständlich genommen haben.

Ich glaube, so ist das mit der Liebe. Sobald man aufhört, sich um sich zu kümmern, vergeht sie. Sie kann nur wachsen, stärker werden und bleiben, wenn sich beide für sie entscheiden. Und das jeden einzelnen Tag.

Tut weh

Liebe tut manchmal weh, ich weiß; vor allem, wenn einer von beiden plötzlich nicht mehr liebt oder deine Liebe nicht erwidert wird.

Doch betrachte es einmal aus einer anderen Perspektive: Du fühlst etwas und du kannst Liebe empfinden. Viele können dies nicht.

Und wenn du einmal lieben konntest, dann wirst du es auch irgendwann wieder tun können.

Jeder einzelner Tag

Einfach lieben, frei von Gedankenmonstern, Unsicherheiten oder unbegründeten Ängsten.

Du sein – wie Du bist. Beim anderen fallen lassen, zusammen sein im Hier und Jetzt.

Ein Ich bleiben, ohne das Wir loszulassen.

Gefühle zulassen; dem anderen sagen und zeigen, es gibt kein richtig oder falsch – nur ein „tu“ es.

Sich beschützen und füreinander einstehen, Schwäche zu zeigen gehört dazu.

Miteinander reden – über alles, auch über die unangenehmen Dinge.

Zeit geben und füreinander nehmen, um miteinander wachsen zu können.

Gefühle sind ein Anfang, aus denen Liebe entstehen kann.

Es braucht Mut für die Liebe; ein klares Ja oder Nein, aber kein Vielleicht.

Und das jeden einzelnen Tag.

Größe

Es fällt manchmal schwer, sich „groß“ zu sehen. Es gibt Tage, da fühlst du dich klein und unscheinbar – fast, als seist du gar nicht da. Botschaften von Damals flüstern dir leise zu „Du bist nicht gut genug“. Sie wirken vertraut, also hörst du zu. Selbst, wenn du heute so viel größer bist und es eigentlich besser weißt.

Es braucht Zeit, bis alte Botschaften verblassen. Menschen, die deine Größe erkennen und dir helfen, sie nicht zu vergessen. Dein Wille, an dich zu glauben und wachsen zu können, zählt. Du wirst dich mit Geduld und Arbeit öfter an deine Größe erinnern können. Auch an schlechten Tagen. Und es kommt die Zeit, da vergisst du sie nie mehr.