Wie frei wären wir, könnten wir die Menschen um uns herum annehmen und erkennen; so, wie sie wirklich sind. Ohne Vergangenes, geformt aus Schmutz und Staub, auf sie zu projizieren.
Ohne Projektion bzw. Übertragung des Schmerzes, den uns Vergangenheitsmenschen irgendwann einmal zugefügt haben, würden wir aufhören, Erwartungen an unsere Zukunftsmenschen zu stellen, die diese niemals erfüllen können.
Wir würden unsere Zukunftsmenschen auch nicht für Wunden verantwortlich zu machen, die uns Vergangenheitsmenschen zugefügt haben, bzw. Verhalten vom ihnen hinsichtlich unseres erlebten Schmerzes eingefärbt interpretieren.
Wir wären frei, in unserem Denken und Fühlen. Vielleicht ist es nur ein Wunschgedanke, dieses Maß an Freiheit in seiner Wahrnehmung von Menschen und Situationen innezuhaben; ich möchte es trotzdem zukünftig versuchen, Menschen und Situationen auf diese Weise wahrzunehmen.
Einfach, weil ich meine Zukunft frei gestalten möchte bzw. mit meinen Zukunftsmenschen glücklich werden möchte; was ich nur kann, wenn ich sie nicht zu Vergangenheitsmenschen denke bzw. fühle.
