Das Gestern verblasst, wird eins mit dem „Dunkel-schwarz“, im Schimmer der Abenddämmerung; wandelt sich zu einem hellen Morgen, glänzend in den Strahlen des Sonnenlichts.
Zurück
Du schaust mich an, doch nie ins Gesicht;
blickst nur zurück, dort findest du mich nicht.
Auseinanderfallen
Manchmal fällt alles auseinander; dein Selbst, dein Herz, deine Pläne.
Alles liegt in Stücken verteilt vor dir; aber nur, um sich neu zusammen setzen zu können, für etwas Neues – etwas Wunderbares; etwas, was du dir vorher nicht einmal vorstellen konntest.
Wir
Wir zwei, verloren, fanden uns im „Nirgendwo“; wir fanden uns.
Aus einem „Nirgendwo“ wurde ein „Wo“; ein Ort für uns.
Wir wurden etwas, zusammen, waren nicht mehr verloren – denn wir fanden uns.
Kein Wort
Für manches, was man fühlt, gibt es kein Wort; nicht alles lässt sich um- bzw. beschreiben – vor allem Gefühle nicht.
Manches fühlt man „einfach“ nur; so intensiv man kann, so lange es „dauert“ – bis das Gefühl in Frieden und Liebe wieder gehen „kann“.
Blatt
Das Leben trägt mich, wie ein Blatt im Wind,
hin zu den Tagen, die voll von Glück sind.
Not meant to be
Sometimes, love is floating away – somewhere someday – some things are ephemeral; not meant to be stay.
Übermalen und Ausradieren
Es macht keinen Sinn, mit einem großen Radierer, alte Geschichten ausradieren zu wollen; auch nicht, sie mit bunter Farbe zu übermalen.
Man würde sich selbst „ausradieren“ bzw. „übermalen“; all die Geschichten, die uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind.
Besser ist es, das „alte Bild“ zu betrachten, um Geschichten und Farben anerkennen zu können – bunte Farbe kommt hinzu, sie „übermalen“ nichts, sie ergänzen uns nur; so, dass ein „neues Bild“ entsteht.
Sand und Meer
Sie saß im weichen Sand und blickte gedankenverloren auf das weite Meer. Der feinkörnige, trockene Sand glitt durch die Finger; es fühlte sich fast wie eine sanfte Berührung auf ihrer Haut an. Etwas, von dem sie vergessen hatte, wie es sich anfühlt.
Sie lauschte den Wellen des Meeres, deren Geräusch ihr Ruhe und Gleichmut vermittelten; fast war es so, als wenn mit jeder Welle ein Stück ihrer Unruhe, ihrer Traurigkeit verschwanden.
Sie beschloss, noch eine Weile im weichen Sand, der ihr das Gefühl von Sanftheit und Wärme gab, sitzen zu bleiben; um weiter den Wellen lauschen zu können. Sie wünschte sich, hatte die Hoffnung, dass ihre Unruhe, ihre Traurigkeit, Stück für Stück von den Wellen ins weite Meer getragen werden; sich dort auflösen, verschwinden, sinken an den Grund des tiefen Meeres.
Sie wusste, dass sich dieser Wunsch nicht erfüllen würde. Dennoch blieb sie sitzen, blickte gedankenverloren auf das weite Meer; entschlossen dieses Gefühl von Wärme, Ruhe und Gelassenheit in sich aufzunehmen.
Ein Stück vom Glück
Habe keine Angst davor, mich zu lieben.
Ich kann dir nichts versprechen; doch wir sind es uns „schuldig“, es miteinander zu versuchen – und manchmal findet man ein Stück vom Glück im anderem.
