Ja

Viele denken, dass man sich um Liebe besonders „bemühen“ muss; dabei ist Liebe ein Gefühl, das oft einfach entsteht oder plötzlich da ist – manchmal kommt sie Knall auf Fall, ein anderes Mal entwickelt sie sich im Laufe der Zeit.

Damit erste kleine Triebe zu einem starken Baum heranwachsen können, braucht es jedoch eine klare Entscheidung für die Liebe; für den Menschen, für den man dieses Gefühl empfindet. Dafür muss man eigene Ängste und Blockaden beiseite legen können bzw. sich über diese bewusst sein; nur dann, können die ersten kleinen Triebe durch Zeit, echtes Interesse und einem klaren Ja wachsen – denn Liebe beinhaltet, trotz aller Zweifel, seinem Gegenüber ein klares Ja zu schenken; kein „Vielleicht“ und auch kein „Mal sehen“.

Und wenn man sich für die Liebe, für den Menschen, klar entscheidet, dann ist Liebe auch keine Arbeit, sondern etwas, was man wirklich will – zusammen mit dem Menschen, der dieses Gefühl auslöst.

Wunder

Du fragst mich immer, wo das Leben seine Wunder versteckt; ich sage, dass das Leben von Anfang an ein Wunder ist. Und jeder, der dieses Wunder einmal erleben oder begleiten darf, sollte eine tiefe Dankbarkeit empfinden!

Balsam

Manche Menschen sind wie Balsam für deine Seele; sie erkennen ihre kleinen Risse oder dunkle Flecken und nehmen ihre damit verbundenen Gefühle, wie Angst oder Zweifel, ernst. Sie sehen deine Seele, wie sie ist und reden ihre Gefühle nicht klein. Du fühlst dich verstanden, was die kleinen Risse und die dunklen Flecken deiner Seele etwas glättet bzw. heller macht; Balsam für die Seele.

Und Seelen wollen bzw. müssen gesehen und gehört werden; nicht nur, wenn sie glücklich sind, sondern auch in ihrem Schmerz – von dir, aber auch von anderen.

Atemzug

Jeder Atemzug ist eine Chance, etwas Neues einzuladen; atme neuen Mut ein, lasse deine Ängste los und beginne von vorn.

Kuss

Deine Küsse schmecken nach Liebe, entführen mich, ins Land ohne Zeit; wie ein sanftes Meeresrauschen, tragen sie mich zu dir –

alles um mich herum, vergess‘ ich und ich verlier‘ mich, in deinem Kuss, werde eins mit deinem Sein.

Breathless

Friere

Es ist nicht so, dass ich mich einsam fühle,

nur in Nächten manchmal friere;

dann frag‘ ich mich, ob ich dich jemals find‘,

ob meine Hoffnungen vergebens sind,

nach einem Du, das mein ich erkennt –

und meinen Namen des Nächtens nennt.

Wir

Wir reisten oft zusammen, ins unbekannte Land,

sangen unsre Lieder, über das, was uns verband;

doch heut‘ sing‘ ich alleine, das Lied vom einst bekannten wir,

meine Hand bleibt eine Waise; verlassen, sehnt sie sich nach dir

Zeitlos

Wo sich die Ruh‘ und der Frohsinn finden,

auf grünen Wiesen, unter hohen Linden,

will ich verweilen, Frieden spüren,

mich zeitlos im Moment verlieren.

Ohne Worte VII

Liebe…