Spiegel

Der Spiegel wirkt fleckig. Angela reinigt ihn und blickt hinein. „Alles schön sauber, nur mein Spiegelbild bleibt fleckig. Die Nase zu groß, der Mund zu schmal, das Kinn zu dick.“ Sie wischt erneut über den Spiegel, doch alles was sie sieht, ist ihr unperfektes Spiegelbild. Den Tränen nahe reibt sie wie von Sinnen mit einem„Spiegel“ weiterlesen

Leichtigkeit und Träume

Der Kopf zieht uns mit seinen Gedanken in die Tiefe, unter Wasser fällt atmen schwer. Auftauchen, Luft holen, das Herz schlägt im Hier&Jetzt, fern von allem was war und sein wird. Mutig voran, Richtung Träume, auch wenn die Tiefe lockt, weil Gedanken flüstern. Immer wieder. Ohne Träume, die uns auftauchen lassen, sind wir verloren. Weltenentdecker„Leichtigkeit und Träume“ weiterlesen

Kind sein

Kind sein: Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Blödsinn machen, Tanzen, Singen, im Kreis drehen, bis einem schlecht wird, Schokoladenmund, Lachen – wir verlieren diese Fähigkeiten, wenn wir erwachsen werden. Unsere Verletzlichkeit wird zum Feind, der Blödsinn zum Irrsinn. Wir dürfen wieder neu laufen lernen, barfuß denken, die Perspektive ändern, staunen aus Kinderaugen und leben, als wäre es das„Kind sein“ weiterlesen

Neujahr

Das neue Jahr steht kurz bevor. Zeit, sich zu überlegen, wie man es beginnen möchte. Anstatt die jährlichen, wiederkehrende Vorsätze wie „Ich möchte mehr Sport treiben“, oder „Ich möchte abnehmen“ zu verfolgen, könnten wir uns vornehmen, zu leben und uns selbst zu lieben. Leben in den Momenten, die ein Mosaik von uns sind. Wir setzen„Neujahr“ weiterlesen

Der kleine Muk

An einem Sommermorgen, gegen 6:00 Uhr morgens, wurde der kleine Muk geboren. Die Sonnenstrahlen kitzelten ihn ins Leben. Als er die Augen öffnete, erblickte er weiten Himmel, und Bäume, deren Blätter im leichten Wind rauschten. „Wie schön“, dachte Muk. Berauscht vom Anblick der Natur fing er an, sich zu strecken und mit seinen verklebten Flügeln„Der kleine Muk“ weiterlesen

Erinnerungen

Erinnerungen an Nächte, unterm Sternenhimmel, verschwimmen zwischen Autolärm und Graupfützen, spiegelt sich der Alltag und Sehnsüchte flüstern unter Regenschirmen: „Weißt du noch? Erinnerst du dich?“ Während Wind in den Haaren weht und die Seele friert, weil Träume leiser werden, sich verlieren, an den Dunkelwinter, der uns den Sommer nimmt.