Begegnung

In jeder Begegnung findet sich,

ein Stückchen deines wahren ichs;

deine Schatten werden Licht,

fallen ab, Schicht für Schicht.

Statusmeldungen

Wir zeigen in Statusmeldungen Momente aus unserem Leben, die andere beeindrucken oder unterhalten sollen, doch vergessen, dass unser Leben aus einmaligen Momenten besteht, die für uns unvergesslich beeindruckend oder unterhaltend sind – wenn wir uns ihnen voll und ganz hingeben.

Seelenebene

Wenn wir aufhören nachzuahmen, was wir aus der Vergangenheit von Familienmitgliedern, Freunden oder Ex-Partnern kennengelernt haben, leben wir eigenes Leben; kein Leben anderer. Wir steigen aus erlernten Verhaltens-und Beziehungsmustern aus, weil wir begreifen, wer wir wirklich sind und was uns glücklich macht. Beziehungen auf Seelenebene werden dadurch möglich. Wir zeigen uns, wie wir sind, sehen und akzeptieren, wie andere sind; mehr noch, wir lernen und wachsen durch andere, weil wir uns mit ihnen zusammen entwickeln wollen anstatt uns von ihnen abzugrenzen.

Nach vorn

Und jeder Tag,

ist ein Wimpernschlag,

ein Stück vom Glück –

leb‘ nach vorn und nicht zurück.

Ich wünsche dir…

Ich wünsche dir, dass du die Liebe erkennst,

dass, wenn du sie triffst, auch beim Namen nennst.

Ich wünsche dir, dass du an die Liebe glaubst,

dass, wenn du sie fühlst, sie dir den Atem raubt.

Ich wünsche dir, dass du Liebe bist,

dass du verstehst, dass sie unser Sein ist.

Hinterlaufen

Anstatt der Liebe hinterherzulaufen, sollten wir sie einladen; in unser Herz und unsere Seele. Denn was in uns ist, findet uns, weil wir es anziehen.

Wir

Und Mutter Erde sprach: Ihr seid all meine Kinder, unabhängig von Alter, Herkunft, Orientierung oder Religion; seid zuallererst Mensch, wundervoll und liebenswert, als einzigartige Person.

Trennt euch nicht, indem ihr hasst oder euch bekriegt, ihr seid eins und nur verbunden, wenn ihr einander liebt

Als Kinder

Als Kinder schaukelten wir dem Himmel entgegen, fingen die Sterne vom Himmel und tanzten im Regen; wir waren frei und unbeschwert. Heute verfangen wir uns im Grau des Alltags, ohne sein Buntes zu sehen, vergessen, die Sterne zu zählen und scheuen den Regen, weil wir ihn als zu nass empfinden.

Gedanken und Abschied

Es müsste ein leichtes sein, zum Telefonhörer zu greifen, um ihn anzurufen; ihr Kopf kennt seine Nummer und ihr Herz erinnert sich an sein Gesicht.

Doch eine Frage, die in ihrem Kopf umhergeistert, in ihr Herz wandern, um dort hässliche Grimassen zu schneiden, hält sie davon ab; wie beginnt man, wenn es nie einen Anfang gegeben hat, dafür lose Erzählungen und ein selbst geschriebenes Ende?

Die losen Erzählungen wiederholen will sie nicht. Auch über das Ende zu sprechen widerstrebt ihr. Beides würde ihr Herz Lügen strafen; ihr Herz fühlt anders, es weiß es will. Es hat den Wunsch nach einem Anfang einer neuen Geschichte; eine Erzählung, die das Ende nicht kennt.

Die quälende Grimassen-Frage, hält ihr Herz davon ab. Ihr fehlt der Mut. So bleibt es bei einem Wunsch, der sich nicht erfüllt und von dem sie Abstand nehmen muss, um loslassen zu können. Zum Abschied formuliert ihr Herz Worte für ihn, die es ihm gerne gesagt hätte:

„Als wir uns trafen erkannte ich dich; verletzlich unsicher, genauso wie ich. Ohne zu wollen, verliebte ich mich, lief durch Straßen mit deinem Gesicht. Mein Herz wollte reden, doch traute sich nicht, dir zu sagen, hör‘ wie es spricht – du bist mir wichtig, denn ich mag dich und ich wünsch‘ mir du sagst, du bist dasselbe für mich.

Superkraft

Unsere geheime Superkraft liegt im einer positiven Gedankenwelt – wenn wir sie einsetzen, ändert sich alles; wir selbst, die Welt und alles um uns herum.