Suchen ohne Finden,
Fragen ohne Antworten –
Leben ohne Glück.
Endstation Sehnsucht,
das ewig suchende Herz,
das nicht finden will.
Gedichte, Gedanken, Texte
Suchen ohne Finden,
Fragen ohne Antworten –
Leben ohne Glück.
Endstation Sehnsucht,
das ewig suchende Herz,
das nicht finden will.
Sonnenkuss,
über Felder,
im goldenen Licht,
haucht Sommer auf Wiedersehen;
Herbstwind.
Kirschblütenträume,
über Aufbruch und Schönheit,
bis die Vergänglichkeit haucht;
Leben und sterben.
Regen
auf der Haut,
Altes schält sich,
das Herz klopft, zum Tanz der Tropfen,
gehen Seelen Schritte,
im Boden weich,
auf neuer Spur,
bereit zum Wachsen.
Tropfen singen,
an Fenstern klingen,
graue Lieder,
vom Herbstwindlaub,
der Sommer raubt,
wann blüht Flieder?
Im Flug der Zeit legt sich unsere Haut in Falten und Haare verfärben sich zu Grau. Dazwischen liegen Momente, die Geschichten erzählen. Über Glück und Trauer, Verlust oder Schmerz, in Lach- und Sorgenfalten oder Krähenfüßen. Die Schönheit von Vergänglichkeit allen irdischen Lebens, das an Farbe verliert, bis es irgendwann vollkommen erlischt –
Spiegelreflexionen vom Werden und Vergehen, doch inmitten alldem hat die Liebe uns gekannt. In flüchtigen Augenblicken, die uns zeichnen, wachsen lassen, die wir im Herz tragen, bis sie mit uns begraben werden. Kommen und Gehen –
dazwischen, Raum für Leben, wenn wir dazu bereit sind, die Schönheit von Vergänglichkeit anzuerkennen.
Flügelrauschen,
im Herzen,
Aufbruch Richtung Süden,
die Suche nach mehr,
Fernweh.
Gestern und Morgen,
dazwischen liegt das Leben,
im Moment – Wir sind.
Mutter des Lebens,
Prana der Erdengeburt;
alles war Wasser.
Wasser schlägt Wellen,
mein Herz ruht bei dir – Liebe –
Fels in der Brandung.
Füße im Wasser,
ausatmen im Augenblick,
ein Moment Leben.
Maskerade,
lächelt trügerisch,
aus verschwommenen Spiegelbildern,
erblicken Antworten die Frage:
„Werbinich?“
Verletzlichkeit schreit,
im nackten Spiegelbild reist
die Seele zum Kern: Liebe,
die wahre Stärke.