Tief

Manche Menschen schließt man tief in sein Herz; sie wissen nichts davon oder haben dich längst vergessen. Du denkst an sie, fragst dich, ob es ihnen gut und hast insgeheim den Wunsch, sie wieder zu sehen, um „von vorne“ beginnen zu können.

Vielleicht haben sie irgendwann irgendetwas in dir geöffnet oder auf eine besondere Weise berührt; darauf erhältst du wahrscheinlich keine Antwort. Manches fühlt sich einfach „nur“, selbst wenn es eine Sehnsucht in dir erweckt, die sich nicht erfüllen lässt.

Doch eins ist gewiss: Du kannst einen anderen Menschen bedingungslos in dein Herz schließen; ohne, dass er etwas dafür tun muss. Diese wundervolle Eigenschaft, die nicht jeder besitzt, wird dir irgendwann zurück gespiegelt werden; von jemanden, der ebenso fühlt.

Bitter-Sweet

I’ve accepted, that I still have feelings for you;

won’t ask, if they are right, wrong or even true.

I’ve accepted, that you’re still „something“ to me;

you’re one of my bitter sweetest memory.

Wachsen

Als Kind bin ich „von Außen“ gewachsen, später von „Innen“; durch das Leben, dass mich gelehrt hat, trotz allem zu lieben – vor allem mich. Unabhängig vom Leben selbst und der Meinung anderer über mich.

Wenn

Wir werden geboren, leben, sterben; Kreislauf der Vergänglichkeit;

Wir lieben, werden geliebt; „Stücke von uns“ bleiben – in Ewigkeit.

Herz, Haut, Seele

– Liebe –

Herz zu Herz

Haut an Haut

Seele zu Seele

Little child

Listen, there is this little child in me, crying sometimes, wants to break free.

I accepted my child, learned a lot about love, now we are friends, two souls in one, together both.

Lass sie gehen – in Liebe

Ich glaube, es ist wichtig, Menschen „in Liebe“ gehen zu lassen; selbst, wenn sie dich verletzt haben.

Hass, in den du dich verbeißt, vergiftet nur – dich und dein Herz.

Schmerz, in den du dich fallen lässt, verschließt dich auf Dauer oder sperrt dich ein.

So oder so – Hass und Schmerz verhindern, dass dein Herz für die Liebe offen ist; mit all den schönen Momenten, die du mit anderen Menschen noch erleben wirst.

Erkannt

Als ich erkannte, dass ich nicht das bin, von dem ich dachte, dass ich es bin – mein Schmerz, mein Hass auf mich selbst und meine leidvollen Erfahrungen – erfasste ich, wer ich wirklich bin; mein wahres Selbst. Ich bin eine liebende, warme Seele, für mich, die Welt und andere; selbst in den Augenblicken, in denen die Welt nur Kälte ausstrahlt und auch dann, wenn andere mich nicht lieben können oder wollen. Es gibt nun keinen Widerspruch mehr in mir, denn ich habe mich erkannt und angenommen, so wie ich bin.

Gesicht

Die schönsten Züge in unser Gesicht,

malt ein Lächeln, dass Zuversicht spricht.

Apokalypse

Poesie gibt es später oder morgen wieder; aus aktuellem Anlass. Bitte nicht allzu ernst nehmen.

Die Apokalypse kommt mit großen Schritten, lasst uns schnell noch hamstern gehen;

wer weiß denn schon was morgen ist, Waren jemals wieder in uns’ren Läden stehen.

Wir kaufen viel, am besten alles, ob dies sinnvoll ist, ist uns doch egal;

der Wagen voll, fast überquillend, zunehmend‘ Leere, in fast jedem Regal.

Nudeln packen wir noch ein, das Brot da und das Brot hier;

24 Liter Milch müssen ebenso sein und, natürlich unser Klopapier.

Fröhlich rollend verlassen wir den Laden, hinter uns, die bekannte Sinnflut;

egal, ob andere noch genügend haben, denn Hauptsache ist, uns geht es gut.