Zuhause

Dann sprach meine Seele zu mir:

„Ich bin dein Zuhause,

deine Ruhe, deine Kraft,

deine Farbe und dein Licht;

wenn du dich mit mir wohl fühlst, dann bist du ganz nah bei dir, denn du bist in dir selbst Zuhause. Überall.“

Da

Liebe – wie auch immer sie aussehen mag – für andere Menschen braucht keine großen Worte oder große Taten. Sie ist manchmal einfach da.

Du kannst sie wahrnehmen und fühlen; in Momenten, in denen du mit diesen Menschen zusammen bist, in ihre Augen blickst oder ihr euch berührt – im Geiste oder körperlich.

Manchmal wird die Liebe beantwortet, ein anderes Mal nicht; es gibt Zeiten, in denen man nicht mutig genug dazu ist, „seine Liebe“ zu zeigen. Manchmal ist man auch einfach nicht bereit dazu.

Dennoch ist die Liebe für andere Menschen immer da, sie verschwindet nicht; sie ist ein Gefühl, dass sich in gemeinsamen Momenten bildet und sich nicht kontrollieren lässt. Liebe ist „frei“; sie bewerten oder einordnen zu wollen, zwängt sie nur ein.

Lasst uns die Liebe nicht erklären oder bewerten, sondern, „frei“ wie sie ist, wahrnehmen und fühlen; ohne Widerstand in uns oder einen exakten Plan.

Für den heutigen Abend wünsche ich uns allen Momente der Liebe wahrnehmen und fühlen zu können; mit sich selbst oder den „liebsten Menschen“, die einen umgeben.

Das Ende der Liebe

Wir schreiben, dichten und philosophieren über die Liebe.

Wir denken oder grübeln über die Liebe nach und analysieren sie.

Wir haben gelernt, uns selbst Probleme mit der Liebe zu schaffen;

weil wir zu enge Vorstellungen von „Muss“ und „Soll“ im Kopf haben,

weil wir wegen eigener Verletzungen und Unsicherheiten nicht mutig genug sind, Gefühle zu zeigen und daher lieber weglaufen oder „einfach“ gar nichts tun,

weil wir oft zu stolz sind, den ersten Schritt zu machen,

weil wir zu bequem geworden sind, uns auf andere Menschen wirklich einzulassen.

Viel wichtiger als all das philosophieren, dichten oder grübeln ist es, die Liebe im Moment zu fühlen; in sich, mit anderen oder „seinem besonderen Menschen“.

Wir sollten mutig sein, indem wir anderen sagen und zeigen, dass wir sie mögen; dies ist nur möglich, wenn wir unseren Ängsten entgegen treten, Verletzungen aufarbeiten, unseren Stolz beiseite legen und unsere „Komfortzone“ verlassen;

auf diese Weise lernen wir, Liebe zu geben und zu empfangen.

Ein „Ich mag dich“ oder „Du bist mir wichtig“, zu Menschen, die man durch gemeinsame Momente schätzen oder lieben gelernt hat, kann immer ein Anfang sein; Grübeleien, Analysen und das Verlieren in eigene Verletzungen oder Bequemlichkeiten – weglaufen, gar nichts tun oder abwarten – verhindern Liebe oder beenden sie gar.

Es kann nichts ohne „Arbeit“ an sich oder „Mühen“ in Form von Taten wachsen oder gedeihen; auch die Liebe nicht.

Groß

Es bedarf weder großer Gesten, noch großer Worte, damit etwas „Großes“ zwischen zwei Menschen beginnt. Es sind die leisen Töne und die kleinen Gesten – Dinge zwischen den Zeilen – die, wenn du sie „liest“, zu etwas wirklich „Großem“ führen können.

Tief

Manche Menschen schließt man tief in sein Herz; sie wissen nichts davon oder haben dich längst vergessen. Du denkst an sie, fragst dich, ob es ihnen gut und hast insgeheim den Wunsch, sie wieder zu sehen, um „von vorne“ beginnen zu können.

Vielleicht haben sie irgendwann irgendetwas in dir geöffnet oder auf eine besondere Weise berührt; darauf erhältst du wahrscheinlich keine Antwort. Manches fühlt sich einfach „nur“, selbst wenn es eine Sehnsucht in dir erweckt, die sich nicht erfüllen lässt.

Doch eins ist gewiss: Du kannst einen anderen Menschen bedingungslos in dein Herz schließen; ohne, dass er etwas dafür tun muss. Diese wundervolle Eigenschaft, die nicht jeder besitzt, wird dir irgendwann zurück gespiegelt werden; von jemanden, der ebenso fühlt.

Bitter-Sweet

I’ve accepted, that I still have feelings for you;

won’t ask, if they are right, wrong or even true.

I’ve accepted, that you’re still „something“ to me;

you’re one of my bitter sweetest memory.

Wachsen

Als Kind bin ich „von Außen“ gewachsen, später von „Innen“; durch das Leben, dass mich gelehrt hat, trotz allem zu lieben – vor allem mich. Unabhängig vom Leben selbst und der Meinung anderer über mich.

Wenn

Wir werden geboren, leben, sterben; Kreislauf der Vergänglichkeit;

Wir lieben, werden geliebt; „Stücke von uns“ bleiben – in Ewigkeit.

Herz, Haut, Seele

– Liebe –

Herz zu Herz

Haut an Haut

Seele zu Seele

Little child

Listen, there is this little child in me, crying sometimes, wants to break free.

I accepted my child, learned a lot about love, now we are friends, two souls in one, together both.