Uns wird kalt, wenn wir die Zehenspitzen unter der Decke aus Angst rausstrecken. Es kribbelt in den Beinen, im Po und im Bauch. Der Kopf dreht sich und das Herz rast. Neues Leben schlägt in uns. Wir sehen uns um, kriechen vorsichtig unter der Decke hervor, stehen auf und beginnen zu laufen.
Unter der Maske
liegt unser ich, will werden
was es ist – genug.
Ich
bin müde
vom davonlaufen – Angst
treibt mich an, Flucht
vor mir selbst.
Graue
Katzen laufen
über die Bettdecke
und kriechen ins Herz
Nachtreime.
Die Schafe zählen
graue Gedankenstille
Nächte, die laut sind.








