Mein Boot schwimmt auf dem Meer, die Wellen schlagen dagegen; sie kommen mit voller Wucht und verschwinden leise, ebben sterbend ab. Manchmal bringen sie mein Boot fast zum Kentern.
Es ist kein Hafen in Sicht, für mein Boot; nur kurzweilige Ankermöglichkeiten, die keine Ruhe oder Sicherheit bieten. Sie fordern schnell zur Weiterfahrt auf; zurück ins dunkle, kalte Meer.
Mein Boot schwimmt weiter, umgeben von Wellen; die Gefahr zu kentern, ist ihm wohl bekannt. Es wirft seine Anker nur noch selten aus; es sucht einen Hafen, an dem es bleiben kann. So lange schwimmt es weiter, mit den Wellen; manchmal gegen sie, doch immer in der Gewissheit, dass es nie untergehen wird – selbst beim stärksten Wellengang.
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