Kissed

When we kissed, we knew we were meant to be.

Sterne

Aus deinen Augen fallen Sterne; ich heb‘ sie auf, mach‘ sie mir zu eigen – sie erinnern mich daran, dass ich einst wünschte, es gäbe einen Weg zu dir, zu deinem Herzen, einen gemeinsamen Sternenhimmel, der nur für uns leuchtet.

Ohne Worte VI

Liebe…

Betrunken

An dir hab‘ ich mich betrunken, bin ertrunken; die Sehnsucht war ein Teil von mir –

in meiner Sehnsucht trieb ich dahin; vergaß den Weg, fand‘ nicht zurück zu mir.

Let’s have…

some breakfast.

Teppich

Und ich habe nichts für dich, außer meine Träume; wie ein Teppich breite ich sie vor dir aus – tritt‘ sie nicht, sondern träum‘ mit mir. Lass uns zusammen fliegen – in das Land, in dem die Nächte zu Tage werden und der Regen zu Sternenstaub.

Be…

glamorous; even, when the lights go out!

Glücklich

Ich brauch‘ meine Maske nicht, trag‘ mit Stolz mein weiches Gesicht.

Hör meine Seele, wenn sie spricht, sie ist geschlossen, eine Einheit in sich;

Vertrauen ins Leben umgibt mich und ich kann sagen, „ich bin glücklich“.

Halt‘ mich

abc.Etüden – der Wandertyp

Informationen zum Projekt findet ihr hier, vielen Dank an Christiane: https://365tageasatzaday.wordpress.com/

Die Wörter für die Textwochen 25/26 des Schreibjahres 2021 stiftete Monika (auch hier, lieben Dank) mit ihrem Blog Allerlei Gedanken. Sie lauten:

Praline
herzhaft
wandern; Reihenfolge anders, wie immer 300 Worte und los geht’s.

„Du bist witzig“, sagte Hannah zu Steffi am Telefon, „ich und wandern; das passt so gut zusammen, wie Kräuterfrischkäse mit Schokolade. Ich weiß einfach nicht, was ich anziehen soll; das pinkfarbene Cocktailkleid muss wohl im Kleiderschrank bleiben und die einzige Hose, die ich besitze, gehört zu meinem Bärchen-Pyjama. Damit kann ich Arno wohl kaum beeindrucken.“ Steffi lachte: „Du bist unverbesserlich; wenn dich Arno in deinem Bärchen-Pyjama nicht attraktiv findet, dann hat er dich auch im Cocktailkleid nicht verdient. Sei einfach du, alles wird gut.“ Beide legten auf.

Gedankenverloren füllte Hannah ihre letzte Praline, die sie zubereitet hatte. „Steffi hat recht“, dachte Hannah sich. Beim Auswaschen der Schüssel sah sie kleine grüne Stücke in der Spüle; „ich kann mich nicht erinnern, Pistazien in die Füllung getan zu haben.“ ; die Uhr schlug 12. Hannah stellte schnell alles beiseite, um sich fertig zu machen.

Beide waren schon eine Weile gewandert, als sie beschlossen, eine Pause einzulegen; Hannah bot Arno ihr Konfekt an. „Die habe ich selbst gemacht; mit einer Frischkäse Füllung.“ Arno bediente sich aus der Dose und biss genussvoll in das Schokoladenstück, verzog jedoch bald darauf sein Gesicht. Hannah betrachtete ihn besorgt: „Was ist los, schmeckt sie dir nicht?“. Arno kaute, schluckte die Reste herunter und antwortete: „Doch, ihr Geschmack war nur etwas außergewöhnlich.“ Während Arno lachte, verstand Hannah nur Bahnhof „Ich glaube, ich habe noch nie eine Schokoladenpraline mit Kräuterfrischkäse gegessen“, ergänzte Arno augenzwinkernd. „Das tut mir leid“, sagte Hannah, „bei der Zubereitung der Füllung habe ich wohl etwas verwechselt.“ Beide schwiegen, bis Arno sagte: „Weißt du Hannah, ich bin sowieso eher der herzhafte Typ“. Er blickte Hannah liebevoll an, sie lächelte zurück; sie hatte unrecht, sie war wohl doch der Wandertyp – zumindest mit Arno, der ihr Kräuterfrischkäse Konfekt mochte.