Wie man gut durch den Lockdown kommt

Es ist soweit, der zweite Lockdown – immerhin light – steht uns bevor. Keine Überraschung und trotz allem nervenaufreibend für uns alle. Haben wir doch eben erst ein Stück Normalität zurückgewonnen, wird sie uns schon wieder genommen.

Unsere Zeit wird erneut entschleunigt, wir haben auf einmal hat viel mehr davon. Diese Zeit müssen wir aber vorwiegend mit uns selbst verbringen, wir werden quasi auf uns „Selbst“ zurückgeworfen. Manche kommen mit dieser Entschleunigung und der freien Zeit für sich selbst gut klar, andere nicht; für sie werden Fragen laut, die es zu beantworten gilt.

Was mache ich bloß mit dieser freien Zeit?

Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es mich wahnsinnig bzw. depressiv macht, so viel freie Zeit zu haben?

Wie kann ich mich „sinnvoll“ beschäftigen, um meinen Alltag bereichernd zu gestalten?

Soziale Kontakte und Aktivitäten sind wichtig, denn sie strukturieren den Alltag und vermitteln ein Gefühl von Nähe und Wärme. Diese gewohnten Möglichkeiten fallen nun erst einmal weg. Daher ist nur normal, dass Fragen wie oben aufgeführt laut werden. Nicht jeder kann Zeit mit sich selbst sinnvoll verbringen. Manchen macht es Angst oder es verunsichert sie. Daher hier nun ein paar Tipps, wie man die Entschleunigung und die freie Zeit positiv für sich nutzen kann:

Nutze die freie Zeit, um kreativ zu sein. Im Alltag bleibt aufgrund von Verpflichtungen und geplanten Aktivitäten wenig Zeit für Kreativität. Vielleicht zeichnest du gerne oder fotografierst oder oder oder… Jetzt ist Zeit dafür, also tu es. Kreativ zu sein tut immer gut und unterstützt dabei, Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Geh raus, bleibe nicht alleine in deiner Wohnung, selbst bei schlechtem Wetter nicht. Du kannst deine Freunde draußen treffen und dich bzw. deine Gedanken lüften. Achte auf deine Umgebung und auf die Dinge, die du beim spazieren gehen fühlst. Lächle andere Menschen an, denen du begegnest, vielleicht ergibt sich sogar ein Gespräch. Diese neuen Eindrücke lenken dich von negativen Gedanken ab und bieten dir neues Impulse, die dich mit positiver Energie versorgen.

Lese neue Bücher oder bilde dich weiter. Ich habe viel über Meditation gelesen oder über die Philosophie von Yoga. Es gibt bestimmt auch Dinge, die dich interessieren bzw. über die du etwas lernen möchtest. Nun hast du Zeit dafür, nutze sie.

Pflege soziale Kontakte auf andere Art und Weise. Heutzutage gibt es andere Möglichkeiten, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Berufe eine Videokonferenz mit deinen Freunden ein oder veranstalte einen Online-Spieleabend. Nutze Facetime oder andere Medien. Natürlich ersetzt dies keine echten Begegnungen oder Nähe, beugt aber sozialer Vereinsamung vor.

Verliere dich nicht in Wutparolen, Verschwörungstheorien oder in Negativität. Deine persönliche Freiheit wird eingeschränkt, das stimmt. Vielleicht würde man die eine oder andere Sache, die als Maßnahme festgelegt wurde, anders umsetzen. Ok. Wut, Verschwörungstheorien oder Negativität bringen dich nicht weiter. Anderen die Schuld an der Situation zu geben oder wütend zu sein, verändert nichts. Du kannst etwas Gutes tun, dass verändert etwas. Gehe für Nacbbarn einkaufen oder schreibe älteren Menschen, die in Einrichtungen leben.

Setze dir Ziele oder fang etwas Neues an. Ich habe mir vorgenommen, den Spagat zu üben. Vielleicht wolltest du schon immer fotografieren, hattest aber keine Zeit dafür. Jetzt kannst du es ausprobieren. Bilder lassen sich weiterhin mit einer Kamera einfangen.

Bleib positiv und behalte die Zuversicht! Das ist das Wichtigste. Ich gehe fest davon aus, dass 2021 für uns alle anders verlaufen wird. Diese Zuversicht behalte ich mir. Und genau das lässt mich auch diese Zeit überstehen.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

4 Kommentare zu „Wie man gut durch den Lockdown kommt

  1. “ … und dich bzw. deine Gedanken lüften“, welch hübsche Formulierung.

    Ich mag morgen bspw auch wieder auf Photopirsch gehen, nachdem ich wegen der ollen Corona nicht nach Hause gefahren bin zum gemeinsamen Friedhofsbesuch, merde.

    Dir auch ein kreatives WE, Grüßles ausm zähe Nebel, der El

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    1. Huhu 😊
      Danke.
      Schön mit dem Fotografieren. Deine Bilder sind auch super.
      Denke, einfach positiv bleiben hilft. Negativ sein, eben nicht. Dir auch!!

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  2. Ah, PS: Und laß es Dir natürlich den Umständen entsprechend gutgehen, so viel Zeit muß noch sein .. So, let’s think pink! Ich habe fertig.

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