Thomas und Regine spielen Liebe. Zwei Körper erfahren Intimität, während ihre Seelen schweigen. Doch Regine verspürt keine Euphorie, sondern Leere, in der sie versinkt. Sie raucht ihre Zigarette danach und verliert sich gedankenverloren in die Dunkelheit, die sie umgibt. Die Nacht verschluckt alles, vieles bleibt geheim, selbst ihre tiefsten Sehnsüchte und Träume, weil Regine sie„Drabble: Liebe spielen“ weiterlesen
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Drabble: Mondschein-See
Jessika stand am Ufer, Mondscheinlicht spiegelte sich auf der Oberfläche des Sees. In einer Vollmondnacht hatte sie hier ihr Ja zu Thomas ausgesprochen. „Schau wie unendlich weit der See ist“, sagte er damals zu ihr. Er erinnert mich an das Leben, an endlosen Raum, der voller Möglichkeiten ist.“ „Lass uns ein Stück Unendlichkeit gemeinsam einfangen“,„Drabble: Mondschein-See“ weiterlesen
Drabble: Neues Leben
Ein erster Lichtstrahl der aufgehenden Sonne streift über Wiesen und Felder. Vogelgezwitscher begrüßt in seinem Gesang den aufkommenden Morgen, der Dunkelreste langsam verschluckt und hell bemalt. Der Tag beginnt, Menschen erwachen. Gedankenvoll öffnen sie ihre Augen, während sich ihre Herzen leeren, weil sie Nachtträume von Feenschlössern und Elfentänzen vergessen. Funktionieren. Alltäglich das Wunder Wiedergeburt erleben;„Drabble: Neues Leben“ weiterlesen
4. Advent
Es war einmal die Liebe, Ursprung allen Lebens und Seins. Sie formte die Erde, mit all ihren Wundern und Schöpfungen. Daher war jede Schöpfung, ob Stein, Pflanze, Tier oder Mensch, ein Teil von ihr. Alles Leben war durch sie miteinander verbunden. Die Liebe erfreute es, allen Lebewesen zu vermitteln, dass sie in ihrer Beschaffenheit einzigartig„4. Advent“ weiterlesen
2. Advent
Nachträglich allen einen schönen 2. Advent. Wegen Unwohlsein wird erst heute der zweite Teil veröffentlicht. Es war einmal das Vertrauen, das Menschen die Fähigkeit schenkte, sich dem Leben trotz Schicksalsschlägen und Widrigkeiten hinzugeben; losgelöst von Angst und Zweifel. Im leuchtenden Blau schimmerte es für die Menschen, um sie daran zu erinnern, dass sie auf sich„2. Advent“ weiterlesen
1. Advent
Allen Lesern einen schönen 1. Advent. Es war einmal die Hoffnung, die Menschen in unsicheren Zeiten innere Kraft schenkte. Sie vermittelte, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können, selbst wenn die Situation aussichtslos erschien. Die Hoffnung, die symbolisch als Anker dargestellt wurde, liebte es, die Welt daran zu erinnern, dass alles möglich ist, wenn man„1. Advent“ weiterlesen
Drabble: Schritt für Schritt
Nach einem Fehler auf der Arbeit bestand ihr Feierabend daraus, sich Vorwürfe zu machen. Sie setzte zu einer weiteren Schimpftirade über ihre Unfähigkeit an, doch stockte plötzlich. Ihr innerer Kritiker hatte preisgegeben, was sie bereits wusste: Unter ihrer selbstbewussten Maske flüsterte ihre Unsicherheit, die wie feine Schichten Blätterkeksteig immer wieder aufquoll, du bist nicht gut„Drabble: Schritt für Schritt“ weiterlesen
Drabble: Ein altes Foto
Ein Windstoß zieht durch ein geoffnetes Fenster, der Perlenvorhang raschelt. Mareike blickt auf. Ein Foto aus einem Stapel aussortierter Unterlagen, vom Wind aufgewirbelt, liegt vor ihr. Es zeigt Patrick, ihre Jugendliebe. Stolz lächelt er in Uniform, die er in seiner Militärzeit getragen hatte. Sekundenschnell ziehen glückliche Erinnerungen an Mareike vorbei. Liebevoll streicht sie über das„Drabble: Ein altes Foto“ weiterlesen
Feder
Zwei Impulse zum Wort Feder. Seelenweg Ihr Herz hatte sich leer gelaufen; an all den Wegen und Pfaden, die sie hinter sich gelassen hatte. Ihre Seele hatte verkehrte Abzweigungen genommen, sich an scharfen Kanten von Hindernissen geschnitten und letztendlich gänzlich verirrt. Von ihren Irrwegen hatte sie Wunden davongetragen, die sie viele Jahre notdürftig mit Pflaster„Feder“ weiterlesen
Teestunde
„Tante Petra, trinken wir Tee zusammen?“ Lotte liebte es, Teestunde zu spielen. Stundenlang saß sie mit ihren Puppen an ihrem Kindertisch, führte Selbstgespräche, trank Tee und aß Kuchen. Lotte blickte Petra mit ihren großen blauen Augen erwartungsvoll an und lächelte. Petra seufzte innerlich. Der Gedanke, sich auf einen Kinderstuhl quetschen zu müssen, auf dem man„Teestunde“ weiterlesen
