Verse

Herzen

sind Gedichte,

die reimen wollen,

mit anderen, zur Liebespoesie;

lassdieversesprechen.

Frieden

Am Anfang war die Liebe;

zuerst fühlte sie in uns, dann teilte sie mit anderen, schließlich umhüllte sie die ganze Welt.

Neubeginn zum liebenden Wir.

Frieden.

Buttervogel

4.12. – Für dich.

Seelenflügel bunt gefärbt, haben sich Gottes Liebe gemerkt,

himmelhoch zur Abschiedsmusik, kleiner Buttervogel flieg,

sternengleich, zu deinem Ursprung – dein Herz in mir schlägt niemals stumm.

1. Advent

Allen Lesern einen schönen 1. Advent.

Es war einmal die Hoffnung, die Menschen in unsicheren Zeiten innere Kraft schenkte. Sie vermittelte, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können, selbst wenn die Situation aussichtslos erschien. Die Hoffnung, die symbolisch als Anker dargestellt wurde, liebte es, die Welt daran zu erinnern, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt und daran, dass graue Tage irgendwann lichtvoll enden.

Doch mit voranschreitender Dunkelheit, dem Verschwinden vom Guten in der Welt, spürte sie, dass immer weniger Menschen zu hoffen begannen. Sie verlor immer mehr an Kraft, sowie ihren Willen, weiter in den Menschen wirken zu wollen. Kurz vor Weihnachten, am ersten Advent, sprach sie zu sich: „Niemand hofft mehr, dass sich alles zum Guten wendet oder, dass sich Träume und Wünsche erfüllen können. Ich bin für die Menschen nutzlos geworden. Wenn ich verschwinde, werden sie es nicht bemerken.“

Doch die Hoffnung zögerte. Sollte sie wirklich aufgeben? Die Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten allein lassen? Plötzlich überkam sie ein warmes Gefühl und sie wusste, was sie zu tun hatte. Mit ihrer letzen Kraft entzündete sie das erste Adventslicht; selbst in der Hoffnung, dass sich die Menschen an sie erinnern, sie in die Welt tragen. Über den ersten Advent hinaus.

Heimatliebe

Heimatliebe,

sehnsuchtsvolles Herz,

fernab von Heimat,

schlafwandelnd in der Fremde;

heimwehnachdir.

Seelenwanderungen

Seelenwanderungen, Wegweiser zwischen Tag und Nacht;

vorbei an Bergen, Tälern,

Schluchten überqueren,

allein mit sich, seinen inneren Markierungen,

bis wir begreifen, das Leben selbst ist die größte Sehenswürdigkeit, bietet uns die schönste Aussicht, wenn wir loslassen, vertrauen, ankommen – bei uns selbst.

Liebe

Wir lieben, obwohl;

unperfekt ist Perfektion,

einzigartig schön.

Gedanken: Sätze und Worte

Gedanken, die Krieg im Kopf führen. Sätze, die unaufhörlich in uns flüstern, in wiederkehrenden Takten trommeln. Rhythmen, zu denen wir uns innerlich hin und her bewegen, ohne zu wissen warum.

Worte, denen wir glauben. Wahr oder nicht. Wir halten sie für wahr, weil wir sie irgendwann gehört haben. Von irgendjemandem. Irgendjemand, den wir kannten, der geglaubt hat, uns erkannt zu haben oder beurteilen zu müssen.

Wir glauben. Wir wollen glauben. Nur nicht an uns, während unser Herz sehnsuchtsvoll träumend tanzen will, sich befreien möchte; von allen Gedanken, die uns gefangen halten, uns davon abhalten, zu sein, was wir sind: Liebe.

Blumenwiesen

Wir Blumenwiesen;

Herzen sind für andere

Blütenliebesstaub.

Augenweide

Du Augenweide,

mit weiten Wiesen immergrün,

Blumen, die im Regen blühn,

lässt mein Herz die Liebe fühln;

Tanz im Seelenkleide.