Kreislauf

Du bist mir immer noch wichtig, sagt mein Herz.

Du musst endlich loslassen, mahnt mein Verstand.

Ich will aber nicht vergessen, raunt meine Erinnerung.

Liebe

Und die Liebe flüstert mir zu:

„Sei nicht traurig, aber manchmal genüge ich nicht. Oft bin ich plötzlich da und mitunter verschwinde ich. Und manchmal, da verletze ich dich.

Denn das ist mein Wesen, das bin ich. Du kannst mich nicht festhalten oder erzwingen. Ich kann nur gewollt um meiner selbst wachsen.

Aber bitte, verfluche mich nicht. Und verliere auch nicht den Glaube an mich. Denn eines Tages, dass verspreche ich dir, da genüge ich. Und dann, wenn ich genüge, dann bleibe ich“.

Reise

Nimm mich mit auf eine Reise in ein fernes, unbekanntes Land,

ich weiß noch als ich davon träumte, als ich mich allein in Dunkelheit befand.

Zeig mir die Rosen, die da drüben am Hügel, in voller Blüte stehen,

lass uns zusammen, der Sonne die aufgeht, Hand in Hand entgegen gehen.

Das Herz

Risse erzählen von Geschichten, die uns verletzt haben.

Narben verkörpern Erinnerungen, die wir nicht vergessen können.

Freie Stellen warten noch darauf „beschrieben“ zu werden.

Kalt

In einer Welt, die sich oft kalt, grau

und erbarmungslos zeigt,

sei du die Wärme, die Farbe und

das Licht für Andere; indem du

dich daran erinnerst, was dich

von solch einer Welt unterscheidet:

Dein liebendes, mitfühlendes Herz.

Vom Suchen und Finden

Jemand riet mir:

Suche die Liebe nicht,

dann findet sie dich.

Ich hörte auf zu suchen,

doch fand sie mich nicht.

Jemand anders sagte:

Denke nicht an die Liebe,

dann ist sie plötzlich da.

Ich hörte auf daran zu denken,

doch sie war nie wirklich nah.

Ein Dritter meinte:

Du muss positiv denken,

dann wird es sicher geschehen.

Ich gab mir mehr Mühe und

Würde trotzdem weiter übersehen.

Nun meine ich:

Egal, ich nehm’s nun wie’s kommt,

vielleicht findet mich die Liebe nie.

Ich bin glücklich wie es ist und

glaube trotzdem weiter an sie.

Glück

Siehst du da drüben,

es blitzte kurz auf,

eben war’s noch da,

nun ist’s wieder auf.

Ich suchend hinterher,

wo ist es denn nur?

Doch blieb’s verschwunden,

und hinterließ keine Spur.

Nun warte ich hier,

bis es wieder aufblitzt,

vielleicht bleibt’s diesmal,

wüsst‘ ich bloß wann das ist.

Masken

Wir alle tragen Masken, dann und wann;
aus Notwendigkeit, aus Angst oder zum Schutz.
Schwierig wird es erst, wenn diese Maske zu unserem „Gesicht“
wird; weil wir dann vergessen, wer wir eigentlich sind.