Die Sache mit dem Denken

Über sich selbst und die Welt nachzudenken ist per se nichts schlechtes. Im Gegenteil, es kann sich durchaus positiv auf uns auswirken, ab und an etwas intensiver nachzudenken. Denn nur durch Reflexion unserer Wirkung auf andere, unserer Handlungsweisen und Einstellungen gelingt uns eine persönliche Weiterentwicklung. Oft denken wir aber:

zu kompliziert,

wenn wir eigentlich „Fühlen“ sollten indem wir versuchen, Gefühlen rational zu bewerten,

nicht über uns als Person nach, sondern über Verhaltensweisen und Reaktionen anderer auf uns.

Es hilft nicht, Entscheidungen hundertmal zu überdenken, da wir nicht von allen Eventualitäten wissen können, die uns in der Zukunft begegnen werden.

Gefühle ständig rational bewerten oder einordnen zu wollen lässt uns vergessen, dass manches nicht mit dem Verstand sondern mit dem Herzen entschieden werden muss.

Wir können die Handlungen anderer nicht beeinflussen, auch nicht, wenn wir uns stundenlang über eventuelle Ursachen den Kopf zerbrechen. Jeder hat seine Denk- und Handlungsmuster, erlernt aus der Kindheit und eigenen Erfahrungen, die nichts mit uns als Person zu tun haben müssen.

Denken wird also erst kompliziert, wenn wir es dazu machen und vergessen, worin seine Chance besteht: Sich selber und die Welt anders zu betrachten und wahrzunehmen, indem man eigene Werte, Einstellungen und Handlungen reflektiert.

Das Ding mit der Achtsamkeit

Das Praktizieren von Achtsamkeit im Alltag gelingt mir im Allgemeinen recht gut; zumindest so lange, bis mich die Vergangenheit mal wieder überrollt.

Ok

If you feel weird, sad or just pissed off of everything without a special reason, just remember one fact: „It’s ok, not to be ok.“

Vergiss nie

Vergiss nie:

So wie du bist, bist du richtig.

So wie du bist, bist du gut.

Und so wie du bist, bist du einzigartig wie niemand sonst.

Gesehen

Du musst nicht laut sein, um gesehen zu werden. Es reicht, wenn du echt bist.

Genügen

„Sich selbst genügen“.

Was sich „so“ einfach anhört, zählt zu den schwierigsten Aufgaben des Lebens.

Gepanzertes Herz

Ein gepanzertes Herz lebt bei weitem ungefährlicher als andere; aus Schutz sperrt es Gefühle wie Liebe oder Zuneigung aus. Es will nicht mehr verletzt werden. Dabei vergisst es, dass es sich selbst am meisten verletzt. Denn ohne Liebe und Zuneigung kann es nicht leben. Auch nicht ohne den Schmerz. Es braucht all diese Gefühle, um wirklich leben, lieben und sich weiterentwickeln zu können. Da es alle Gefühle aussperrt, verkümmert es im Laufe der Zeit. Es ist nicht mehr fähig, Liebe zu geben oder zu empfangen. Das Herz selbst hat sich zu einem Panzer entwickelt, zu dem nichts mehr durchdringt – außer der Gewissheit, nicht verletzt zu werden.

Ja, ein gepanzertes Herz lebt ungefährlicher als andere; aber es lebt oft ein einsames und trauriges Leben. Denn das gepanzerte Herz hat etwas Wichtiges vergessen: Es sind die Gefühle, die es wissen lassen, dass es lebendig ist.

Aufgabe

Es ist nicht die Aufgabe anderer dich zu mögen. Es ist deine.

Momente

Du kannst die schönen Momente im Leben nicht festhalten; doch wenn du sie mit ganzem Herzen erfasst, bleiben sie länger in Erinnerung.

Deine Zeit

Die meiste Zeit im Leben verbringst du mit dir selbst. Also achte darauf, dass es eine gute Zeit wird.