Mitfühlend

Wahrhaft schön macht ein (mit)fühlendes Herz.

Irgendwo

Irgendwo da draußen bist du – ich weiß es genau. Wir werden uns finden, du & ich.

Und du,

wirst mich sehen, so wie ich wirklich bin und mich dennoch lieben,

wirst meine Welt mit mir zusammen bunter malen,

wirst meine Hand nehmen und sie nicht mehr loslassen,

wirst mein Hafen sein, an dem ich abfahren und ankommen kann.

Du & ich, wir werden zu einem „Wir“, in dem wir uns fallen lassen können und in dem uns die Kälte der Welt nichts mehr anhaben kann.

Seele

Viele Menschen sind der Meinung, dass die Seele des anderen nicht zu fassen ist. Diese Ansicht kann ich nicht teilen. Die Seele eines Menschen ist real. Ihre Farbe zeigt sich in der Art und Weise wie ein Mensch denkt, wie er auf die Welt blickt und wie er mit anderen oder sich selbst umgeht. Du kannst die Farbe einer Seele vielleicht nicht sehen, aber fühlen kannst du sie. Achte einfach darauf, ob du beim Zusammensein mit einem anderen Menschen Wärme verspürst. Es ist genau diese Wärme, die eine Seele greifbar macht und ihre Farbe bestimmt.

Oberflächlichkeit

In deiner Oberflächlichkeit spiegelt sich so schön dein Gesicht,

doch seh‘ ich nie mehr als diese eine glänzende Schicht.

Selbstbetrug

Vor lauter Masken, die sie für andere immer wieder trug,

vergaß sie, dass sie sich für falsches Glück um ihr echtes betrug

Reise zu mir

Ich befinde mich auf einer Reise – einer Reise zu mir selbst. Das Ziel kenne ich, doch nicht den Weg dorthin.

Oft halte ich an, auf meinem Weg. Immer mit der Frage, wo mich gerade befinde – im Innen und von Außen betrachtet.

Den Pfad, zu einem „Dort“ wo ich hinwill, habe ich bereits gefunden – ein „Dort“ ohne Zweifel an mir oder am Leben selbst.

Meine Pfade werden bereits breiter und sind leichter auffindbar für mich – doch die Reise geht weiter, ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Es muss gar kein Ende geben, auf meiner Reise, nur ein Ziel. Ich habe ein lebenlang Zeit – solange reise ich weiter, auf den Pfaden zu mir.

Ich liebe dich

Ein „Ich liebe dich“ wird nicht bedeutungsvoller, wenn es wiederholt belanglos ausgesprochen wird.

Vor allem, wenn es unabhängig von der Person und dem eigenen Herzen geschieht.

Melancholie

Ich bin gerne ab und an melancholisch. Manchmal liebe ich es sogar. Weltschmerz zu empfinden oder nachdenklich gestimmt zu sein, verbinde ich nicht mit depressiver Verstimmung. Es ist für mich eine Fasson, das Leben mit all seinen Facetten wahrzunehmen; Melancholie ist bitter-süß – wie das Leben selbst.

Stille II

Stille, die dich von außen umhüllt,

zeigt dir, wie die Seele wahrhaft fühlt.

Lass‘ es zu, horche nach bei dir,

nutz‘ die Chance, im Jetzt und Hier.

Vergangenheit

Meine Vergangenheit ist ein Teil von mir. Ich bin nicht sie. Sie ist ein Auszug meiner Geschichten; es kommen neue hinzu. Alle meine Geschichten gehören zu mir. Das bin ich.