Kirche, Kreuz, Gewalt
Die Kirche war voll. Alle Augen waren auf sie gerichtet. Sie blickte auf das Kreuz, das neben seinem Sarg stand. Sinnlose Gewalt hatte ihr den Mann genommen. Bei dem Versuch einen Konflikt zu schlichten, war Peter erstochen worden.
Sie räusperte sich, im Wissen, dass alle die Rede einer trauernden Witwe erwarteten. Stattdessen sagte sie sanft: „Für dich.“ In diesem Moment setzte das Lied Image ein. Dazu lief eine Diashow mit Bildern von ihm. Er lächelte auf allen Fotos. So war er gewesen. Voller Liebe und Lebensfreude. Für sich und für andere. Bereit beides zu geben. Koste es, was es wolle.
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