Fliegen

Dann kam der Wind, strich über ihr Gesicht, ihr Haar, ihre ganze Haut – hob sie gen Himmel empor. Sie ließ sich tragen, immer höher, Angst zu fallen hatte sie nicht. Zum allerersten Mal. Sie wusste es, in diesem Moment – sie war endlich frei und bereit dazu, zu fliegen.

Wie

Wie der Wind, streife ich einsam umher, durch Wege und Straßen; verbiege Gräser und Sträucher, gehe über Bäume und Hauser, bis ich einfach verschwinde. Wie die Sonne, gehe ich jeden Tag auf, wärme die Menschen und die Natur; spende ihnen Licht und gebe ihnen Hoffnung, schenke Freude und helle Stunden, bis ich wieder untergehe. Wie„Wie“ weiterlesen

Der Wind

Es flüstert im Wind, der Gräser und Sträucher sanft umwiegt: „Vergiss nicht, du warst mir lieb und teuer. Du bist es mir auch heute noch. Du kannst es nicht hören, doch hoffe ich darauf, dass du mich trotzdem nie vergisst“.