Leer unser Haus, hab‘ meine Heimat verloren, dein Herz hat sich abgewandt. Ich, eine weiße Wand, Stille bohrt in meinen Ohren, schreit nach Zuhaus‘.
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Auf Wiedersehen
Sie sagte ihm auf Wiedersehen, doch hoffte auf Hallo von ihm; er blieb still, nichts rührte ihn, sie nahm ihr Herz, um zu gehen.
Dein Bunt
Du hast mein Schwarz absorbiert, deine Liebe hat reflektiert. Ich wurde grau und dann hell, durch dein Bunt in Pastell.
Wir
Es gab ein Ich das traf ein Dich, wurde ein Wir, malte weißes Papier, in kunterbunt an, wurde ein Dann und unser Wir begann, schwarz, ganz zerrissen, sein Ich zu vermissen, weshalb es ging, dort, wo alles anfing.
Sehnsucht
Sehnsucht buchstabiert deinen Namen und Kopf malt dein Gesicht; auch wenn Tage Erinnerungen nahmen, vergisst mein Herz dich nicht.
Duett
Und die Stille wird zum Sonett, singt die Liebe mit dir im Duett.
Kälte
Kälte, zieht übers Land und in mein Herz; Altes flüstert, wird genannt, weckt den letzten Schmerz. Ich leg’ mich schlafen, möcht’ loslassen und aufräumen; ruhn, in meinem Hafen, um von neu zu träumen.
Nichts tun
Dein Herz schlägt im selben Takt, zeigt sich mir – vollkommen nackt. Wir brauchen nicht sprechen, es gibt nichts zu tun, außer im Sein, des andren zu ruhn.
Blind
Ich wär’ so gern ein Luftballon, federleicht, flog ich davon; eingehüllt im warmen Wind, trägt mich Liebe – vollkommen, blind.
Atemluft
Dein Name, geschrieben in Atemluft, verblasst, wie einst unser Liebesduft; wir waren, für eine gewisse Zeit; es bleibt mein Herz, das um dich weint.
