Drabble: Angst

Gesichtsquetschung? Eher eine fürs Herz. Da steht er. In seiner sanften Unschuld. Er schleicht sich in ihr Herz. Durch seine Wärme und Freundlichkeit. Schmetterlinge erinnern sich. An Sehnsucht, die keine Frage kennt. Nur Antworten. Sie fühlt die Angst, hört ihr Herz kreischen: „Was, wenn ihre Zuneigung wieder unerwidert bleibt?“ Sie mag ihn. Seine Seelenmelodie. Ihr Orchester spielt unsichtbar. Zumindest für ihn. Dann verstummt es. Die Dirigenten verlässt die Bühne. Die Angst ist größer als der Mut. Später sitzt sie alleine in ihrer Wohnung, kein Reihenhäuschen. Sie denkt an ihn. Konnte er sie nur fühlen, dann würden sie ihre Melodien zusammenspielen.

Elfchen

Suchen,

verloren geglaubt,

Liebe im Anderen,

doch wir finden nichts;

allesistinuns.

Reisen

Reisen auf Meer,

führt mich hierher,

ein fremdes Land,

wird mir bekannt,

in unsren zwei Seelen,

die von Liebe erzählen.

Liebe

Herbstlaub

Letzter Sommerhauch,

küsst unsere Herzen warm,

bis das Herbstlaub fällt.

Erdenzeit

Ausgeliehen, die Erdenzeit,

Leben tanzt, im Seelenkleid;

flatternd kurz, im lauen Wind,

bis die Sterne Heimat sind.

Seelenabdrücke

Fußstapfen Leben.

Momente der Gezeiten.

Seelenabdrücke.

Einfach

Einfach sein…

wo man ist,

wie man ist,

wer man ist –

leben im Moment, im Einklang mit sich selbst und in Verbundenheit mit allem was ist.

Ohne Ende

Wellen, die in der Tiefe meiner Seele schlagen.

Du.

Ohne Ende, ihre Weite.

Zusammen sind wir blauer Horizont.

Gedanke

Herzen,

sind Seelenbrücken,

zum wahren Kern,

der in Liebe blüht;

garteneden.