Heimat

Hinmelshochwachsend,

mit bunten Seelenflügeln;

Liebe ist Heimat.

Bereit

Wir sind nie zu alt für die Liebe!

Schlafend, Schnee bedeckt,

Liebe selig, bereit für

Frühlingserwachen.

Mehr Ich

„Gieß noch Öl ins Feuer; mit deiner Behauptung, dass ich dich klein mache. Du bist paranoid. Ich habe nie gesagt, dass du nicht kochen kannst; nur, dass du den Haushalt besser organisieren sollst. Traurig, dass du mir das unterstellst.”

Bernadette spürt pure Erschöpfung. Sie erträgt die Vorwürfe von Ralf nicht mehr. Auch nicht, sich ständig rechtfertigen zu müssen oder das Gefühl, sich selbst zu verlieren.

„Ich kann nicht mehr“, murmelt sie. „Dann geh doch. Du kommst sowieso zurück. Ohne mich bist du doch aufgeschmissen.“

Bernadette steht auf, geht zur Haustür und sagt: „Nie war ich mehr ich, als ohne dich.“

Funke

Alles liegt in dir;

dein göttlicher Funke ist

Liebesfeuerwerk.

Seelen

Im Seelengewand,

tanzt Sternensand,

ein Märchenland,

im Liebeszustand.

Verletzlichkeit

Verletzlichkeit;

ein Liebesweg

zu unserem Herzen,

zu unserem wahren Selbst –

zeigenwermanist.

Lass uns

Herzweide

Herzweide;

ruhige Meere, in deiner Seele,

klare Gewässer, in denen ich mich spiegeln kann, die mich fühlen lassen, wer ich bin, mit dir.

Du erinnerst mich an Liebe.

Liebeswellengang

Wie Meeresrauschen

schlägt mein Herz an deiner Brust;

Liebeswellengang.

Drabble: Gedanken

Anne analysiert jeden Moment des Treffens mit Steffen. Ihre Erinnerungen verwackeln allmählich, wie eine zu oft abgespielte VHS-Cassette.

Fragen rascheln in ihrem Kopf. Ist sie zu forsch gewesen? Hat sie zu viel geredet? Hat sie arrogant auf ihn gewirkt?

Es ist verzwickt. Anne findet keine Antworten, dafür schmerzt ihr Kopf. Und ihr Herz. Sie beschließt, es gut sein zu lassen. Ihre Gedanken, wohlmöglich nicht gut genug für Steffen zu sein, bringen sie nicht weiter. Ist er überhaupt ein potentieller Partner für sie? Anne wird klar, dass ein Mann, der bohrende Zweifel in ihr auslöst anstatt Vertrauen, nicht der Richtige ist.